Mo, 18. Juni 2018

Langlauf-Massenstart

25.02.2018 08:45

Olympia-Drama! Blackout kostet Stadlober Medaille

Lange Zeit sah es richtig gut aus, doch am Ende steht Teresa Stadlober ohne Medaille da! Ein Blackout hat unserer Langläuferin eine Medaille im abschließenden Olympia-Bewerb über 30 km klassisch gekostet. Die 25-jährige Salzburgerin bog an zweiter Stelle liegend nach 20 Kilometern kurzzeitig in die falsche Schleife ab und landete am Ende nur auf Platz neun. Gold sicherte sich in souveräner Manier die Norwegerin Marit Björgen, die damit Geschichte schrieb.

Was für ein sportliches Drama: Ein Missgeschick im Olympia-Rennen kostete Teresa Stadlober einen absoluten Spitzenplatz. "Ich bin leider auf die falsche Runde gelaufen. Ich kann es mir nicht erklären. Jetzt bin ich so lange da, da sollte ich die Strecke schon kennen. Ich verstehe es selber nicht. Ich war so gut drauf und wir hätten ein super Material gehabt. Aber jetzt ist es zu spät. Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Es ist richtig bitter, dass es genau in so einem Rennen passiert", so unser Langlauf-Ass zu ihrem Blackout.

Vater Alois Stadlober, der das Rennen für den ORF mitkommentierte: „Ich weiß nicht, wie so etwas passieren kann." Er war sich sicher, dass seine Tochter ohne diesen Fehler die Silbermedaille geholt hätte.

Björgen nach achtem Olympiasieg Nummer eins bei Winterspielen
Die 37-jährige Björgen gab in der letzten Entscheidung der XXIII. Olympischen Winterspiele in Pyeongchang von Beginn weg das Tempo vor und setzte sich schon vor der Halbzeit des Rennens klar von der Konkurrenz ab. Nach ihrem achten Olympiasieg führt Björgen die Wertung der erfolgreichsten Winterspiel-Teilnehmer mit acht Mal Gold, vier Mal Silber und drei Mal Bronze - in Summe 15 Medaillen - an.

Hinter Björgen holten die Finnin Krista Pärmäkoski (+1:49,5 Min.) und Stina Nilsson (1:58,9) aus Schweden die weiteren Medaillen. Norwegen stellte mit insgesamt 14 Gold-, 14 Silber- sowie 11 Bronze-Medaillen einen neuen Winterspiele-Rekord auf. Auch Deutschland (14/10/7) übertraf in Südkorea den bisherigen Rekord von Kanada (14/7/5) aus dem Jahr 2010.

Ergebnis:
1. Marit Björgen (NOR) 1:22:17,6 Std.
2. Krista Pärmäkoski (FIN) + 1:49,5 Min.
3. Stina Nilsson (SWE) 1:58,9
4. Ingvild Flugstad Östberg (NOR) 2:00,4
5. Charlotte Kalla (SWE) 2:57,2
6. Kerttu Niskanen (FIN) 3:01,6
7. Jessica Diggins (USA) 3:37,2
8. Heidi Weng (NOR) 4:07,9
9. Teresa Stadlober (AUT) 4:14,1
10. Masako Ishida (JPN) 4:20,8

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