Sa, 23. März 2019
02.10.2009 18:36

Behörde sagt "NEIN!"

Höchst umstrittener Handymast wird doch nicht gebaut

Nun ist es amtlich: Der umstrittene Handymast in Frankenau im Bezirk Oberpullendorf wird nicht gebaut. Nach heftigen Protesten der Bevölkerung machte nun die Bezirksbehörde der Mobilkom Austria einen Strich durch die Rechnung. Sachverständige kamen zu dem Schluss: „Die Mega-Anlage passt nicht ins Ortsbild.“

Anfang des Jahres kündigte die Mobilkom die Errichtung einer UMTS-Sendeanlage in Frankenau an – mitten im Ortszentrum sollte der Handymast 35 Meter in die Höhe ragen. Lautstarke Proteste der Bevölkerung ließen nicht lange auf sich warten. Nachdem mehr als 300 Unterschriften gegen das Vorhaben gesammelt worden waren, bekräftigte die Bevölkerung ihre Abneigung mit einer Demo im Zuge der Bauverhandlung – und hatte damit Erfolg.

"Die Anlage würde nicht ins Ortbild passen"
Nachdem es monatelang still um das Projekt geworden war, hat nun die Bezirkshauptmannschaft die Baubewilligung abgelehnt. „Das Gutachten der Sachverständigen für Landschaft und Naturschutz ist negativ ausgefallen. Die Anlage würde nicht ins Ortsbild passen“, sagt VP-Bürgermeister Anton Blazovich. Dem hat sich auch der Landesumweltanwalt angeschlossen.

Das Mega-Projekt ist damit vorerst vom Tisch. Die Mobilkom hat ihre Einspruchsfrist von zwei Wochen ungenützt verstreichen lassen. Jetzt muss wohl ein neuer Standort gesucht werden. Blazovich: „Wir sind jederzeit für Gespräche offen.“

Symbolbild

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