16.02.2018 06:00 |

„Krone“-Ombudsfrau

Versicherung wollte nur Teil von Storno zahlen

Wegen eines Krankheitsfalles in der Familie mussten Oberösterreicher eine Spanien-Reise absagen. Die zuständige Reiseversicherung lehnte die vollständige Übernahme der Stornokosten anfangs ab, weil die Leser die Reise zu spät abgesagt hätten…

Knapp 3000 Euro hatte Familie E. aus Oberösterreich im Jänner 2017 für eine Reise nach Mallorca, die dann im Juni stattfinden sollte, gezahlt. Und dazu eine Stornoversicherung abgeschlossen. „Meine Schwiegermutter wurde Mitte Mai mit einer akuten Erkrankung auf der Intensivstation im Spital aufgenommen“, so Daniela E. Der Zustand der Patientin besserte sich anschließend, weshalb die dreiköpfige Familie ihre Reise antreten wollte. Doch zwei Tage vor Reisebeginn ein schwerer Rückfall: Die Schwiegermama musste zurück auf die Intensivstation. „Wir haben dann die Reise sofort storniert“, so Frau E. weiter. Doch die Versicherung wollte nur 25 % der Stornokosten ersetzen, weil die Schwiegermutter schon vorher im Krankenhaus auf der „Intensiv“ war und die Reise deshalb zu spät abgesagt wurde.

Auf Anfrage informierte die Allianz Global Assistance, dass man weitere Unterlagen zur plötzlichen Erkrankung von Juni benötige. Schließlich gab’s doch ein Happy End: Nachdem Familie E. eine Bestätigung über den Rückfall vorlegte, wurden alle Kosten erstattet.

 Ombudsfrau
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