Mo, 16. Juli 2018

Kein Tierhalteverbot

02.02.2018 08:59

Zuchtskandal: Kärntner Tierfreunde empört

Tierfreunde und Tierschutzvereine sind empört, weil die Behörde dem Hundevermehrer von Rosegg acht Tiere gelassen hat. Wie berichtet, war durch einen anonymen Hinweis die illegale Hundezucht bekannt geworden. Die Hündchen waren teils im finsteren, verdreckten Keller gehalten worden. 27 Tiere wurden dem Mann abgenommen, acht ältere Hunde mussten bleiben.

Gesetzeslage erlaubt kein Tierhalteverbot
Warum über den Hundevermehrer nicht gleich ein Tierhalteverbot verhängt wird, liegt an der Gesetzgebung. "Ein Tierhalter muss zweimal rechtskräftig nach dem Tierschutzgesetz bestraft worden sein, damit ein Tierhalteverbot ausgesprochen werden kann. Da liegt leider der Hund begraben", erklärt der Bezirkshauptmann von Villach-Land. So kann es leider passieren, dass illegale Hundezüchter zunächst ungeschoren davonkommen. Auch im Rosental soll eine Frau unter widrigsten Umständen Hunde züchten. Die Behörde kann noch nicht so eingreifen, wie sie es sollte. Die in Rosegg geretteten Hunde werden übrigens im Tiko Klagenfurt und im Tierheim Villach gepflegt.

Claudia Fischer, Kronen Zeitung

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