Sa, 18. August 2018

Pirkl nach Lustenau

30.01.2018 15:08

Simons „Flucht“ gegen Karriere-Knick

Knalleffekt bei Wacker Innsbruck: Simon Pirkl, einer der großen schwarz-grünen Hoffnungsträger, wird im Frühjahr bei Erste-Liga-Konkurrent Austria Lustenau engagiert sein! „Ich will und brauche endlich meine Einsatz-Minuten.“ Von denen der 20-Jährige zuletzt von Coach Karl Daxbacher nicht allzu viele erhielt.

Gestern Abend konnte Wackers Coach seinen Neuzugang auf Teneriffa am „königlichen Strand“ (Hotel Playa Real) begrüßen: Ilyes Chaibi, der 21-jährige Stürmer von Monaco B, traf im Camp auf den Kanaren ein, wird heute sein reguläres Training beim Tiroler Erste-Ligisten aufnehmen. Der Clou an der Transfer-Sache: Die Innsbrucker werden keinen Cent Leihgebühr ins mondäne Fürstentum am Mittelmeer überweisen müssen.

Dagegen blieb am Montag Morgen ein Sitz in der Charter-Maschine frei – weil Simon Pirkl den schwarz-grünen gegen ein grün-weißes Dress (Lustenau) wechseln wird. Zumindest bis Sommer (Austria besitzt aber auch eine Option). „Ich muss regelmäßig spielen, in den Pflichtspiel-Rhythmus kommen“, gesteht der technisch versierte Linksfuß, „und da habe und sehe ich aktuell in Innsbruck nicht so viele Chancen. Auch weil die Mannschaft ja einen guten Lauf bekommen hatte.“

Seit seinen beiden Kreuzbandrissen (April und November 2015) und der 14-monatigen Reha konnte das große Talent keinen Stammplatz mehr erkämpfen: Weder im Mittelfeld noch auf der Außenverteidiger-Position. Auf der Neuzugang Albert Vallci im Herbst überraschte und überzeugte. „Nicht nur für meine Karriere ist es wichtig, wieder der Alte zu werden. Ich werde Wacker in der Bundesliga nur helfen können, wenn ich selbst wieder in Tritt komme.“ Pirkl („ich und mein Berater Heinz Karner haben auch noch mit anderen Vereinen gesprochen“) glaubt an sich und den schwarz-grünen Oberhaus-Aufstieg im kommenden Mai. General Manager Alfred Hörtnagl: „Simon wollte unbedingt weg – wir konnten ihm den Weg nicht versperren.“ Vielleicht kommt er gestärkt zurück.

Gernot Gsellmann

 krone.at
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