Fr, 20. Juli 2018

Springer-Misere

04.01.2018 09:57

Stefan Kraft: „Sehe die Kritik als Motivation“

Stefan Kraft stellt sich hinter Springer-Cheftrainer Heinz Kuttin. Heute droht in Innsbruck eine Windlotterie. Die Deutschen sorgten indes für Aufregung.

Stefan Kraft war in dieser Saison stets der Leuchtturm in Österreichs Adlerhorst. Als der 24-Jährige in Garmisch-Partenkirchen ausließ, war das Debakel perfekt.

"Halte schon was aus"
Mit der aufkommenden Kritik weiß der Doppel-Weltmeister gut umzugehen. „Ein bisserl was halten wir schon aus“, bleibt er cool. „Mich motiviert die Kritik, wieder richtig gute Wettkämpfe zu machen und allen das Gegenteil zu beweisen.“ Kein Verständnis bringt Kraft für jene Unkenrufer auf, die Trainer Heinz Kuttin infrage stellen. „Er hat mir vom ersten Tag an vollstes Vertrauen gegeben“, stellt er klar. „Heinz war einer der wichtigsten Bausteine, um in die Weltspitze zu kommen!“

Mit einem Spitzenplatz in Innsbruck will Kraft, in Österreich noch ohne Weltcupsieg, alle Kritiker verstummen lassen.

Schlechte Wetterprognosen
In der Quali gelang dem Team bereits ein Schritt nach vorne, elf Adler überstanden diese. Die Wetterprognosen sagen für heute allerdings Schlechtwetter voraus, es droht ein Windchaos. „Wir haben so viele Schweindln als Glücksbringer bekommen, dass wir dieses Sauwetter aushalten“, bleibt Kraft davon völlig unbeeindruckt.

Für Aufregung sorgten die Deutschen: Richard Freitag und Co. tauchten mit einem modifizierten Helm auf. Der Wangenschutz ist aber wohl mehr ein Gag als ein Vorteil.

krone Sport
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