27.12.2017 16:25 |

„Zeichen setzen“

Sternsingerempfang bei Kardinal und Bundeskanzler

Bis zum 7. Jänner klopfen die Heiligen Drei Könige an jede Tür in Österreich. Der erste Besuch galt dem Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn und war selbst für königliche Hoheiten ein besonderes Highlight. Schönborn betonte am Mittwoch die große Bedeutung der Sternsingeraktion für Not leidende Menschen in Entwicklungsländern, aber auch für die gesellschaftliche Atmosphäre in Österreich. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) – er wurde von den Sternsingern ebenfalls besucht – habe sich bereits in seiner Amtszeit als Außenminister „selbst ein Bild davon machen dürfen, wie viel durch die Aktion möglich wird, gerade in den ärmsten Regionen der Welt".

"Die Tatsache, dass Kinder für Kinder sammeln, unterwegs sind und Segen bringen, ist einfach phänomenal", sagte der Kardinal am Mittwoch im Wiener Erzbischöflichen Palais. Stellvertretend für 85.000 Mädchen und Buben, die in den kommenden eineinhalb Wochen in ganz Österreich in den Häusern die Weihnachtsbotschaft verkünden und Spenden für die "Hilfe unter gutem Stern" sammeln werden, segnete Schönborn eine Sternsingergruppe aus der Pfarre Maria-Drei-Kirchen in Wien-Landstraße.

"Zeichen für gerechte Welt setzen"
Am frühen Nachmittag besuchten die Heiligen Drei Könige auch Kanzler Kurz im Bundeskanzleramt. Die Abordnung aus der niederösterreichischen Pfarre St. Andrä-Wördern rief Kurz zu einer engagierten Entwicklungshilfe auf, als sie dem Regierungschef die Friedensbotschaft und den Segen für das Jahr 2018 überbrachte. Mit den Spenden könne man "Zeichen setzen für eine gerechte Welt", sagte der Geschäftsführer der Dreikönigsaktion, Jakob Wieser, bei der Begegnung. "Es ist auch unsere Aufgabe und - so wünschen wir uns - auch die Aufgabe der Regierung, sich dafür einzusetzen, dass wir gegen Not und Ausbeutung auftreten können."

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