Taxler mit Fantasie

22-jähriger Oststeirer erfindet Raubüberfall

Steiermark
20.08.2009 00:28
Um seine Einnahmen behalten zu können, hat ein 22-jähriger Taxifahrer aus dem Bezirk Feldbach einfach einen Raubüberfall erfunden. Dreist gab er am Mittwoch gegenüber der Polizei an, in der Oststeiermark mit einem Messer bedroht worden zu sein. Der Räuber sei dann mit den Tageseinnahmen (etwa 500 Euro) in ein Maisfeld gesprungen und entkommen - laut Polizei alles erfunden. Der Grund für die Story: Der 22-Jährige wollte sich ein Tattoo zulegen und hatte offensichtlich zu wenig Geld.

Der Taxler hatte sich alles fein zurechtgelegt. Er erzählte von einem Armee-Messer von etwa 30 Zentimetern Länge und von der spektakulären Flucht des Täters. Das 22-jährige "Opfer" habe den Überfall - auf der L221 zwischen Lödersdorf und Johnsdorf - aber unverletzt überstanden.

Fahndung mit Spürhunden
Die Polizei leitete eine Fahndung nach dem Täter ein. Sogar mit Spürhunden suchten die Beamten nach dem vermeintlichen Messer-Räuber. Bei der Einvernahme verstrickte sich der 22-jährige Taxler schließlich in Widersprüche - und wurde wegen "Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung" angezeigt.

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