Sa, 22. September 2018

Mit Fäusten traktiert

14.05.2009 11:16

15-jähriger Drogendieb auf Toilette verprügelt

Ein Grazer Schüler hat im April Anzeige bei der Polizei erstattet, weil er angeblich auf einem Radweg überfallen und beraubt wurde. Er gab an, man habe ihm sein Handy und das Bargeld geraubt und ihn außerdem mit Faustschlägen traktiert. Wie sich nun herausstellte, hatte der 15-Jährige zuvor einen Sack mit Marihuana gestohlen und war bei der Rückgabe von den Drogenbesitzern verprügelt worden.

Der Tritt gegen das Fahrrad und der nachfolgende Sturz waren erfunden, der Raub und die Faustschläge hatten tatsächlich stattgefunden. Allerdings hatte der Schüler bei der Polizei verschwiegen, dass er zuvor einem 14-Jährigen einen Plastiksack mit Marihuana weggenommen hatte.

Handy und Geld gestohlen
Der Bestohlene und mehrere andere Personen zwangen den 15-Jährigen daraufhin, das Suchtgift am Abend wieder zurückzugeben. Bei dieser Gelegenheit zerrten sieben Burschen im Alter zwischen 14 und 19 Jahren den Schüler in eine öffentliche Toilettenanlage im Park der Herz-Jesu-Kirche. Dort verprügelten sie den 15-Jährigen und nahmen ihm tatsächlich das Handy und sein Geld weg.

Vier Anzeigen und ein Strafverfahren
Vier der mutmaßlichen Täter konnten ausgeforscht werden und wurden angezeigt. Gegen den Schüler wurde ein Verfahren wegen falscher Zeugenaussage eingeleitet.

Symbolbild

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Steiermark
Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.