Fr, 17. August 2018

30.393 Stimmen

23.02.2009 14:13

Hohe Beteiligung am vorgezogenen Wahltag

Der vorzeitige Wahltag am vergangenen Freitag ist von den Kärntner Wählern überraschend gut angenommen worden. Nach Angaben der Landeswahlbehörde gaben bereits 30.393 Wahlberechtigte ihre Stimme ab, das sind 6,64 Prozent. Spitzenreiter ist dabei die Gemeinde Feistritz/Gail. Dort hat bereits jeder dritte Bürger gewählt.

Um Kosten zu sparen, hatten sich die Landtagsparteien - mit Ausnahme des BZÖ - für die Zusammenlegung der Wahlen auf einen Tag ausgesprochen.

Auch das Ziel, die Wahlbeteiligung zu erhöhen, scheint, laut Herbert Hauptmann, Leiter der Landeswahlbehörde, möglich zu sein. "Der vorgezogene Wahltag kann sicher einen Beitrag dazu leisten, dass die Gesamtbeteiligung sehr hoch liegen wird." 30.393 Kärntner - das sind 6,64 Prozent der Wahlberechtigten - haben ihre Stimmen bereits abgegeben. 2004 lag die Wahlbeteiligung bei 78,6 Prozent.

Trotz des enormen Andrangs sind größere Zwischenfälle während des Urnengangs aber ausgeblieben, so Hauptmann. Am Vorwahltag war - ebenso wie am Wahltag - im Umkreis von Wahllokalen Wahlwerbung verboten. Dass es zu parteipolitischer Mobilisierung der Wähler gekommen sein könnte, sei nicht auszuschließen. "Im Rahmen der Möglichkeiten ist das selbstverständlich zu respektieren", so der Leiter der Landeswahlbehörde.

In Feistritz/Gail wählte jeder Dritte
Die ersten Auszählungen aus den Gemeinden stehen fest. Dabei gibt es einen Spitzenreiter. In Feistritz/Gail gaben nach Angaben der Landeswahlbehörde nicht weniger als 31,6 Prozent der Bürger - das ist jeder Dritte - ihre Stimme schon ab. Am schwächsten war der Zulauf in Villach, dort nutzten gerade einmal 2,81 Prozent das Angebot, in der Landeshauptstadt Klagenfurt waren es 3,77 Prozent.
In den anderen Bezirken lag die Wahlbeteiligung zwischen 6,34 Prozent (Völkermarkt) und 9,31 Prozent (Hermagor). Hohe Quoten gab es auch in den Gemeinden Weissensee mit 27,6, Großkirchheim mit fast 24 Prozent, Trebesing mit 23,5, Afritz mit 23,2 Prozent.

Das Geheimnis, wem die Wähler ihre Stimme geschenkt haben, wird allerdings erst am 1. März gelüftet.

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