Lobbying für JKU

Industrie will Uni-Ausbau und mehr Geld

Oberösterreich
04.02.2009 09:27
"Auch für die Lobby-Arbeit in Wien", so Projektleiter Günter Rübig, "hat eine Expertengruppe der oberösterreichischen Industrie einen detaillierten Plan zum Ausbau der Linzer Kepler-Uni erstellt." Vom aktuellen Ruf nach einer Medizin-Uni halten die Industriellen nichts, sie wollen das bestehende Angebot aufwerten.

Zwei von drei Oberösterreichern, die Technik studieren, gehen nach Wien oder Graz: Für Kammer-Industriesprecher Clemens Malina-Altzinger "ein Problem mit Marktanteilen, würde man in der Wirtschaft sagen. "Da muss man das Produkt nachschärfen."

Also ein verstärktes Lehrangebot bis zum Vollausbau der technisch-naturwissenschaftlichen Fakultät, der für die Industriellenvereinigung "absoluten Vorrang hat", so Präsident Klaus Pöttinger: "Die Eile im Fordern einer Medizin-Uni verstehen wir nicht."

Linzer Uni bekommt zu wenig Geld
Wichtiger seien ausreichende Mittel für die bestehende Uni, die mit 234,4 Millionen Euro vom Bund krass unterdotiert sei: "Das sind nur 3,96 Prozent des Universitätenbudgets", ruft Pöttinger nach mehr: Für die oö. Industrie ist der Uni-Ausbau unerlässlich.

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