Di, 14. August 2018

Überfall erfunden

04.02.2009 00:11

Spielsucht macht Knittelfelder Kellnerin "kreativ"

In der Steiermark hat sich ein angezeigter Raubüberfall wieder einmal als reine Fantasie entpuppt. Eine Kellnerin in Knittelfeld hatte bei der Polizei angegeben, Samstag früh zur Sperrsunde von vier Männern (!) überfallen worden zu sein. Die Ermittler wurden jedoch misstrauisch und wiesen der Frau schließlich nach, einen Teil der Tageslosung und angeblichen Beute selbst verspielt zu haben.

Die Frau gestand, den Überfall frei erfunden zu haben. Sie hatte während ihres Dienstes einen Teil der Tageslosung in den im Lokal aufgestellten Automaten verzockt. Da ihrem Arbeitgeber bekannt war, dass sie spielsüchtig ist, wurde sie von ihm vor etwa drei Monaten nur unter der Auflage aufgenommen, die Finger von den Automaten zu lassen.

Anzeige und Jobverlust
Als sie nun doch rückfällig wurde und das Geld verspielt hatte, war die Frau in Panik geraten, hieß es seitens der Polizei. Die 32-Jährige wurde angezeigt, ihren Job dürfte sie los sein.

Kein Einzelfall
In der Steiermark waren im vergangenen Jahr über zwei Dutzend frei erfundene Überfälle bei der Polizei angezeigt worden. Die Gründe dafür waren zumeist Spielsucht, Ausflüchte wegen zu späten Heimkommens oder auch die betrügerische Absicht, an ein neues Mobiltelefon zu kommen.

Symbolbild

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