Die 22-Jährige Sportlerin war nach ihrem peinlichen Hoppala so sauer, dass sie zunächst weinend aufgab und danach alle Interviews verweigerte. Kein Wunder, hat sie doch gleich eine ganze Reihe von Fehlern begangen, als sie als Führende zum Liegendschießen beim Massenstart-Bewerb über 12,5 Kilometer kam.
Erstens hat die Weißrussin nicht darauf geachtet, was ihre Konkurrentinnen machen. Schon ein Blick hätte genügt, um den Irrtum zu erkennen. Zweitens fiel ihr nicht auf, dass neben den Zielscheiben kein roter Balken eingeblendet war, wie das beim Stehendschießen üblich ist. Sie bemerkte auch nicht, dass die Zielscheiben viel kleiner waren als sie sein sollten. Beim Stehendschießen haben die Scheiben nämlich einen Durchmesser von elf Zentimetern, beim Liegendschießen nur 4,5 Zentimeter...
Es gab auch eine Siegerin
Doch es gab nicht nur eine Verliererin, sondern mit der Lokalmatadorin Kati Wilhelm auch eine Siegerin. Die Deutsche verdrängte Olga Medvedseva (Russland) und Helena Jonsson (Schweden) auf die Plätze zwei und drei. Österreicherin war keine dabei.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.