Voves ist der Meinung, dass man eine neue Konstruktion finden müsse, um die Energiegewinnung aus Sonne, Wind, Biomasse und eventuell auch Wasserkraft konzentrierter und in einer größeren Dimension als bisher auf den Markt zu bringen. In der Steiermark denke er dabei an eine gesellschaftsrechtlich Konstruktion abseits - aber unter Beteiligung - der landeseigenen Energie Steiermark AG: "Übergeordnetes Ziel ist es, wesentlich mehr Energieautonomie zu erreichen".
Engagement gefordert
Im Gegensatz zur ÖVP, deren Landesobmann Hermann Schützenhöfer lieber nur die Eröffnung eines neuen Geschäftsbereichs in der Energie Steiermark sehen möchte, glaubt Voves nicht daran, dass sich "klassische Energiemanager" des Themas erneuerbare Energie mit dem geforderten Engagement annehmen. Unter das neue gemeinsame Dach sollten auch - schon jetzt in kleinerem Umfang - erfolgreiche Unternehmen des Sektors kommen, darunter sollte auch die Zuführung von Kapital aus öffentlicher Hand abgewickelt werden.
Schützenhöfer verweist hingegen auf andere Energiegesellschaften, allen voran den Verbund, die ohnedies schon eigene Divisionen eingerichtet hätten. Eine eigene Konstruktion außerhalb des Landesenergieversorgers würde "eine weitere Zerschlagung des Unternehmen bedeuten".
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.