Wegen der Windböen wäre die Durchführung des Slaloms zu gefährlich gewesen. Toni Giger, Cheftrainer der ÖSV-Herren, hatte am Sonntag die Situation bereits eine Stunde vor Rennbeginn am Start beobachtet. "Es waren kurze Phasen, da wäre es denkbar gewesen, dass ein Läufer fährt, aber zu 90 Prozent hatte man überhaupt keine Chance wegen des Sturms."
Die Piste sei aber in einem sehr guten Zustand gewesen, da habe man sehr gut gearbeitet. "Aber wenn der starke Wind den Schnee so aufwirbelt, dann hast du überhaupt keine Sicht und keine Chance mehr. Da ist es unmöglich, an ein Rennen zu denken", ging für Giger die Absage voll in Ordnung. FIS-Renndirektor Hujara meinte: "Sicherheit ist unser oberstes Gebot. Und da die Vorhersage lautete, dass Wind und Schneefall mehr werden, haben wir die Entscheidung früh getroffen."
Zustimmung fand die Entscheidung auch unter den rot-weiß-roten Rennläufern. "Beim Besichtigen wäre es gegangen, aber dann ist der Wind stärker geworden. Es geht nicht einmal mehr der Lift", stellte der Pitztaler Benjamin Raich fest.
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