Eingangstüren

Visitenkarte mit Zusatznutzen

Wohnkrone News
20.11.2008 13:22
Ob in Horrorfilmen, Psychologie, Traumdeutung, Feng-Shui oder Geschichte – Eingangstüren spielen oft im wahrsten Sinn des Wortes eine „Schlüsselrolle“. Im ganz normalen Alltag stellen sie vor allem den Bereich dar, wo unser „Privates“ beginnt und wir unsere persönlichen Räume betreten. Wie in fast allen Wohnbereichen sind auch bei den Eingangstüren in den letzten Jahren die Anforderungen stark gestiegen.

Ob Haus oder Wohnung, eine gute Eingangstüre muss heute allerhand können. Das betrifft das Material, sicherheitstechnische Anforderungen, Schallschutz- und Wärmeschutzkriterien und das Design. Vorbei sind die Zeiten der langweiligen Einheitstüren und nicht zuletzt gilt die Außentüre als „Visitenkarte“ der Bewohner.

Eintritt verboten!
„My home is my castle“. Diesen Grundsatz setzte man in der Geschichte der Eingangsbereiche auch immer wieder konsequent optisch um. So symbolisierten Türe und Portale nicht nur Macht, soziale Stellung und Reichtum, sondern sollten vor allem auch ungebetene Gäste nachhaltig fernhalten. Das bekannteste Beispiel ist hier wohl die „Zugbrücke“ der Burgen, die bei unliebsamem Besuch einfach über dem Graben eingezogen wurde.

So etwas wünscht man sich zwar auch heute noch manchmal, etwa wenn Verwandte unangekündigt, aber umso nachhaltiger, an unserer Wohnungstüre läuten, aber heutzutage beschränken sich unsere Abwehrmaßnahmen hauptsächlich auf Einbruchsschutz.

Was Türen sicher macht
In der krimaltechnischen Fachsprache bezeichnet man alle Maßnahmen, die das Eindringen von Einbrechern durch die Türe in Haus oder Wohnung verhindern oder zumindest drastisch erschweren, als „einbruchhemmende Türelemente“.

Grundsätzlich darf sich die Absicherung der Türe nicht nur auf einen bestimmten Bereich, etwa auf das Schloss oder gar nur den Schließzylinder, beziehen. Denn jede Türe ist nur so sicher wie ihr schwächster Bauteil. Und dazu gehören auch Wandverankerungen, Bänder bzw. Scharnierseitenschutz, Zusatzschlösser und andere Komponenten.

Nicht jeder, der sich sicher fühlen will, muss deshalb gleich in eine neue Türe investieren. Durch zusätzliche Sicherungen an etwaigen Schwachstellen können auch die alten Türen in punkto Einbruchsschutz meist deutlich „getunt“ werden.

Dazu zählen z.B.: ein stabiles Schloss, ein hochwertiger Zylinder mit Sicherheitskarte, ein massiver Schutzbeschlag für den Zylinder, ein massives Schließblech mit richtigem Einbau im Rahmen, ein Zusatzschloss und/oder ein Querriegelschloss.

Vielfalt an Materialien
Haustüren gibt es als Fertigtüren oder als spezielle Tischler-Sonderanfertigungen.

Vom Material her stehen Aluminium-Rahmenkonstruktionen, Massivholzkonstruktionen, Holz- und Holzwerkstoffkonstruktionen und Kunststoff-Rahmenkonstruktionen zur Auswahl.

Wofür man sich dann im Einzelfall entscheidet, hängt nicht nur vom verfügbaren Budget, sondern auch von den individuellen Anforderungen und Rahmenbedingungen ab. Jedes der Materialien hat seine ganz spezifischen Vorteile.

So verziehen sich etwa Aluminium und Kunststoff weniger stark, sind also bei großen Temperatur- und Feuchteunterschieden zwischen innen und außen (z.B. beheizte Vorräume) eindeutig im Vorteil. Legt man besonders großen Wert auf die Stabilität der Türe ist man ebenfalls bei Aluminium und Kunststoff gut beraten, denn diese Materialien sind sehr robust und schier unverwüstlich.

Holz dagegen trumpft nicht nur mit einem besonders schönen Aussehen auf, sondern verfügt schon von Natur aus über sehr gute Dämmeigenschaften. Zusätzlich punktet es auch ökologisch gegenüber dem mit hohem Energieaufwand hergestellten Aluminium und PVC, aus dem Kunststofftüren gebaut sind.

Was sonst noch zählt
Nicht zuletzt spielt bei modernen Türen auch die Wärmedämmung eine große Rolle. Denn gerade durch zugige und undichte Türen geht viel wertvolle Energie verloren.

So wird immer öfters auf den traditionellen Brief- und Zeitungsschlitz verzichtet und auch für den Schallschutz ist eine ganz geschlossene Türe besser.

Auch eine Reihe ganz besonders wärmedämmender Konstruktionen stehen heute zur Wahl – bis hin  zu Haustüren mit einem speziellen Dämmkern.

Neben Kriterien des Schall- und Brandschutzes, über die man sich ebenfalls bei der Tür-Auswahl genau informieren sollte, geht es dann auch darum, das passende Design zu wählen. Nicht immer so einfach: Verschiedene Farben, Muster und Verzierungen machen die Entscheidung oft schwer.

Tipp: Bei der Auswahl auch darauf achten, ob die Türe zu der „Hausumgebung“ (Strasse, Nachbarhäuser, etc.) passt, und wie belastbar die kunstvolle Gestaltung der Türe im Alltag letztendlich ist – etwa, wenn der Nachwuchs unermüdlich den Fußball gegen die Türe donnert!

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