"Sieben Niederlagen aus acht Spielen, das ist natürlich nicht das, was wir uns erwartet haben", begründete Längle die Entscheidung gegen Fuchsbichler. Die Vorarlberger hatten am Freitag gegen den direkten Konkurrenten Kapfenberg auswärts 2:3 verloren (siehe Infobox!) und waren ans Tabellenende gerutscht. Die Begegnung war zuvor von der Altacher Chefetage zum Entscheidungsspiel um den Verbleib von Fuchsbichler ausgerufen worden.
15 bis 20 konkrete Angebote
Längle will "ab sofort" mit den infrage kommenden Nachfolgern Kontakt aufnehmen. Dem Verein liegen 15 bis 20 Angebote vor, allerdings sind darunter nicht alle Wunschkandidaten. "Es hat definitiv keine Vorgespräche gegeben, aber man macht sich in unserer Situation natürlich Gedanken. Es ist aber nicht einfach, einen Nachfolger aus der Tüte zu zaubern", betonte Längle.
Fuchsbichler: "Welt dreht sich auch ohne mich weiter!"
"Die Welt dreht sich auch ohne mich weiter. Als Trainer ist man von Resultaten abhängig. Unter dem Strich zählen nur die Punkte", hatte der 40-jährige Ex-Profi Fuchsbichler nach der Niederlage in Kapfenberg seine Ablöse schon vorweggenommen. Seiner Mannschaft wünschte er, "die Klasse zu erhalten".
Die Vorarlberger hatten in der Saison 2005/06 erstmals den Aufstieg in die oberste heimische Spielklasse geschafft. In den beiden darauffolgenden Spielzeiten erreichte man in der Zehnerliga jeweils die Ränge acht. Fuchsbichlers Vorgänger als Bundesliga-Trainer in Altach waren der Tiroler Michael Streiter, mit dem die Vorarlberger aufgestiegen waren, und der Deutsche Manfred Bender, den Fuchsbichler im Jänner diesen Jahres abgelöst hatte.
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