Die Präsidentin der Stiftung, die sich vor allem der Betreuung von Brustkrebspatientinnen widmet, stritt jegliche Verbindung zu den Entführern ab. Dennoch werde die Stiftung das Geld behalten.
Kamelija Bontschew wurde nach Polizeiangaben in einem östlichen Vorort der bulgarischen Hauptstadt Sofia in einem "guten gesundheitlichen Zustand" gefunden. Sie war am 10. Juli bei der mit der Polizei abgestimmten Lösegeld-Übergabe entführt worden.
Zwei Finger abgeschnitten
Im Gegensatz zu seiner Frau war Bontschew, der inzwischen als Präsident des Erstligaclubs Lowetsch abgelöst wurde, schwer misshandelt worden. Ihm wurden zwei Finger abgeschnitten. Seine Entführer forderten drei Millionen Lewa (1,53 Millionen Euro) Lösegeld, bekamen bei der Übergabe zunächst aber nur umgerechnet rund 200.000 Euro.
Symbolbild
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