Der 28-jährige Pfannberger (links im Bild bei der Österreich-Rundfahrt im Jahr 2007, hinter ihm fährt Rohregger), der für das britisch-südafrikanische Barloworld-Team fährt, hatte bei den Frühjahrsklassikern die ÖOC-Vorgaben erfüllt. Der drei Jahre jüngere Rohregger aus dem heimischen Elk-Haus-Mannschaft erbrachte die Limits in der Vorwoche bei zwei Bergetappen auf dem Weg zu seinem Gesamtsieg bei der Österreich-Rundfahrt.
Die ÖRV-Nominierung bedarf noch der Bestätigung durch das ÖOC am kommenden Montag. Pfannberger und Rohregger hatten in den Qualifikationsrennen jeweils A-Limits erbracht, Kohl bei den von ihm ausgesuchten Rennen ein B-Limit.
Kohl: "Hätte nicht nötige Frische gehabt"
"Ich habe in den vergangenen ein bis zwei Tagen gemerkt, dass es extrem stressig ist, man kaum zur Ruhe kommt. Ich hätte bei Olympia nicht die nötige Frische gehabt", sagte Bernhard Kohl. Der Niederösterreicher will sich voll und ganz auf die Verteidigung seines Top-10-Platzes bei der Tour de France konzentrieren. "Da stecke ich meine ganze Energie hinein", so der Wolkersdorfer.
Am olympischen Straßenrennen nur teilzunehmen, um bei dem Großereignis dabei zu sein, war für den 26-Jährigen kein Thema. "Wenn ich starte, will ich auch immer eine Topleistung bringen", merkte das ÖRV-Ass an.
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