Kurz-Rücktritt

Hitzfeld überredet Streller zum Weitermachen

Fußball
18.06.2008 12:52
Rücktritt vom Rücktritt: Der neue Schweizer Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld hat noch vor seinem offiziellen Amtsantritt im Juli Stürmer Marco Streller zur Fortsetzung seiner Karriere im Team bewegt. Wie der "Tages-Anzeiger" am Dienstag berichtete, hat Hitzfeld in einem Gespräch in Basel den 27-Jährigen von seinen Rücktrittsabsichten abgebracht. Streller hatte nach Pfiffen gegen ihn beim letzten EM-Test gegen Liechtenstein schon vor der EURO entnervt seinen Rückzug angekündigt.

Der Stürmer konnte bei der Europameisterschaft dann nur im ersten Spiel gegen Tschechien mitwirken. Wegen Leistenbeschwerden musste Streller gegen die Türkei und Portugal passen.

Die Schweizer Medienlandschaft setzt große Hoffnungen in den neuen Trainer Ottmar Hitzfeld, der in der vergangenen Saison den FC Bayern München zum deutschen Double geführt hat. "Tschüss Köbi, Grüezi Ottmar!", meinte etwa der "Blick" voller Vorfreude und richtete gleich einen Katalog mit Verbesserungsvorschlägen an den 59-Jährigen: "Spieler besuchen", "Kommunikation verbessern", "Seilschaften trennen", "Glück mitbringen" und "Nur willige Spieler nehmen".

Frischer Wind
Viel Zeit bleibt Hitzfeld nicht, um für die WM-Qualifikation 2010 eine Mannschaft nach seinen Vorstellungen zu basteln. Nur 17 Tage nach dem Testspiel gegen Zypern am 20. August kämpft die Schweiz in Israel (6. September) um das WM-Ticket. Weitere Gegner sind Griechenland, Moldawien, Lettland und Luxemburg. Im Trainerstab der Schweizer sorgte Hitzfeld bereits für frischen Wind, mit Ausnahme von Co-Trainer Michel Pont werden alle ausgewechselt, auch Teamberater Adrian Knup.

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