Nach der Aktion zogen sich die Spieler wieder an und setzten ihre abendliche Tour durch Vilnius fort, berichtete das litauische Nachrichtenportal lrtytas.lt am Montag. Die Polizei schritt offenbar nicht ein. Ein Video von dem ungewöhnlichen Auftritt der Österreicher ist von einem Blogger veröffentlicht worden.
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„Ja, das waren die Burschen, gegen die wir am Samstag gespielt haben. Ich nehme an, dass die Niederlage sie dazu bewogen hat, das zu tun“, sagte der President des litauischen Rugby-Verbandes, Aleksandras Makarenka, der Nachrichtenagentur Reuters.
Polizei in Vilnius ermittelt
Laut Berichten der baltischen Nachrichtenagentur BNS hat die Polizei von Vilnius inzwischen Ermittlungen wegen des Massen-Striptease eingeleitet. Angeblich ist man seitens der Behörden verstimmt darüber, dass kein Einziger der Passanten angesichts des Ereignisses die Polizei herbeigerufen hatte.
Die Schaulustigen waren Berichten zufolge von dem ungewöhnlichen Auftritt der Sportler eher belustigt, einige hatten sogar applaudiert. Die Polizei prüft nun trotzdem die Erfüllung des Tatbestands der Störung der öffentlichen Ordnung. Ein offenbar privat aufgezeichnetes Video vom Sportler-Strip verbreitete sich in Windeseile über das Internet.
Verband entschuldigte sich für "Spieler-Strip"
Der Österreichische Rugby-Verband (ÖRV) hat sich am Dienstag vom Strip des Nationalteams mitten in Vilnius distanziert. In einer Presseaussendung hieß es: "Obwohl die betroffenen Nationalspieler nicht alkoholisiert waren und es auch keinerlei andere Personen oder Dinge gefährdende Aktionen gegeben hat, ist dieses Verhalten völlig inakzeptabel."
Der Verband entschuldigte sich "bei allen Personen, die sich durch dieses Verhalten gestört, gekränkt oder emotional verletzt gefühlt haben". Auch eine schriftliche Entschuldigung an den litauischen Rugby-Verband ist geplant, "nach Erhebung der Einzelheiten" wird der ÖRV außerdem über interne Sanktionen beraten.
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