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11.12.2016 - 07:19

Wiener setzten ein Zeichen gegen Rasselisten

28.05.2013, 11:31
Am 25. Mai ging der zweite "Soka-Walk" in der Wiener Innenstadt erfolgreich über die Bühne. Rund 100 Hundehalter - darunter viele mit "SoKas", also sogenannten Kampfhunden - trafen sich am Heldenplatz, um friedlich das Image ihrer Vierbeiner zu verbessern.

Das Bild, das sich zahlreichen Passanten zuerst am Heldenplatz, dann entlang des Rings und schlussendlich am Karlsplatz bot, war ein einzigartiges. Hunde unterschiedlichster Rassen traten mit ihren Haltern an, um Solidarität mit ihren Artgenossen, die in Wien auf einer Liste stehen, zu demonstrieren. Die Anwesenden waren sich einig: Ein gutes Miteinander zwischen Hunden und Menschen braucht eine vernünftige Hundeerziehung – unabhängig von der Rasse des Vierbeiners.

Die Veranstalterin Elisabeth Hechenleitner zeigte sich sehr zufrieden: "Es waren alle Hunde sehr diszipliniert. Zudem freut es mich, dass sich Groß und Klein mit und ohne Hund sowie Halter aller Rassen zu unserem Walk eingefunden haben. Auch das Feedback der Passanten, mit denen wir ins Gespräch kamen, war mehr als positiv."

Kritik an der Rasseliste

Seit Jänner 2010 ist in Wien die Rasseliste bei Hunden in Kraft. Insgesamt 13 Hunderassen (Bullterrier, Staffordshire Bullterrier, American Staffordshire Terrier, Mastino Napoletano, Mastin Espanol, Fila Brasileiro, Mastiff, Bullmastiff, Tosa Inu, Pitbullterrier, Rottweiler, Dogo Argentino) werden vom Gesetz als besonders gefährlich eingestuft. Die Haltung dieser Hunde ist mit besonderen Auflagen verbunden und verpflichtet zum Ablegen des Hundeführscheins.

Mangelnde Beschäftigung als Problemursache

Hechenleitner ist nur eine von vielen Hundefreunden, die diese  Regelung kritisieren: "Bis heute gibt es keine seriöse Studie, die belegt, dass durch die Rasseliste die Beißvorfälle in Wien zurückgegangen wären. Vielmehr kommt es vermehrt zu Vorfällen - auch sehr harmloser Natur -, weil die Anzahl von Hunden im Stadtgebiet stetig steigt." Die Probleme seien in erster Linie darauf zurückzuführen, dass sich viele Hundehalter zu wenig mit ihren Tieren beschäftigen, so die Initiatorin des "Soka- Walk".

Initiative fordert Hundeführschein für alle

"Es hilft nicht, wenn man einige Rassen stigmatisiert, sie als böse 'verkauft' und damit versucht, dem 'Problem Hund' Herr zu werden", so Hechenleitner. Die Teilnehmer des "Soka- Walk" forderten am Samstag die Abschaffung der Rasselisten und einen Hundeführschein für alle Hundehalter. Ganz nach dem Motto, dass kein Hund böse geboren wird, sondern das ist, was der Hundehalter aus ihm macht, treten die Initiatoren für einen Sachkundenachweis für alle Hundehalter und damit für ein gutes Miteinander von Mensch und Tier in Wien ein.

Viele Fotos vom "Soka- Walk" finden Sie in der Diashow in der Infobox.

28.05.2013, 11:31
red
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