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23.02.2017 - 22:56
v.l.n.r.: Ulli Sima, Günther Havranek, Maggie Entenfellner, Norbert Scheed.
Foto: Kromus/PID

Gleichenfeier für das neue "TierQuarTier" in Wien

10.04.2014, 13:31
Der Rohbau ist fertig, die Deckenplatten eingehoben: Zeit für die Gleichenfeier im neuen "TierQuarTier" in Wien. "Ich bedanke mich heute bei allen Arbeitern auf dieser Baustelle sehr herzlich für ihre kompetente Arbeit für Europas modernstes Tierschutzkompetenzzentrum", so Tierschutzstadträtin Ulli Sima bei der Gleichenfeier am Donnerstag in der Donaustadt. Der Baufortschritt ist beeindruckend - nun geht es an den Innenausbau.

"Das Projekt ist ein Meilenstein für die Versorgung der Tiere in Wien, wir werden die Tierversorgung in unserer Stadt ab dem nächsten Jahr auf völlig neue Beine stellen. Wir versorgen herrenlose und entlaufene Tiere bestmöglich und werden sie dann rasch wieder an TierliebhaberInnen weitervermitteln", so Sima. Gebaut wird seit August 2013, eröffnet wird anfangs 2015.

Platz für 150 Hunde, 300 Katzen und Hunderte Kleintiere

Laut § 30 Tierschutzgesetz hat die Stadt Wien die gesetzliche Verpflichtung, entlaufene, ausgesetzte, zurückgelassene sowie von der Behörde beschlagnahmte oder abgenommene Tiere zu versorgen. Konzipiert ist das neue Haus für über 150 Hunde und knapp 300 Katzen sowie Hunderte Kleintiere. Verbaut wurden bislang 10.000 Kubikmeter Beton, 50 Tonnen Glas und 45 Tonnen Edelstahl. 45 Kilometer Fußbodenheizung sorgen für angenehmes Klima für die Tiere.

Internationales Know- how für Wiens Tiere

Beraten wurde auch durch den englischen Experten Alex Darwill, er ist auf die Planung und Errichtung von Tierheimen weltweit spezialisiert. "Wir haben uns im Vorfeld etliche seiner Projekte angeschaut und waren begeistert von der Sachkenntnis im Bau von Tierheimen. Unkomplizierte Leitsysteme für die BesucherInnen, kurze Wege für die Angestellten, kratzfeste, unverwüstliche Materialien, schön gestaltete Zwinger, Außenbereiche und Käfige, in denen sich die Tiere wohlfühlen, modernste Quarantänestationen, durchdachte Lüftungs- und Heizungssystem mit hohem Komfort und Umweltfreundlichkeit - all das hat uns überzeugt", so Sima.

Besucher dürfen Tiere nicht stören

Zentraler Bestandteil ist auch die Präsentation der zu vermittelnden Tiere. Die Besucher können nicht in die Hundezwinger- Bereiche, sondern suchen Tiere über Bilder aus und lernen erst dann ihr Wunschtier in einem attraktiven Besucherraum kennen. Somit werden die Tiere in ihren Zwingern nicht gestört. Die Hundezwinger sind so angeordnet, dass sich die Tiere gegenseitig nicht sehen können, somit bellen sie sich nicht gegenseitig an.

Bausteinaktion der Tierschutzstiftung

Partner der Stadt Wien beim Projekt ist die Tierschutzstiftung. Diese hat im Jänner 2011 bereits eine Bausteinaktion ins Leben gerufen. An der können sich alle Tierfreunde beteiligen und einen Beitrag für das neue "TierQuarTier" leisten. Bisher haben schon zahlreiche Spender die Aktion unterstützt, über 12.000 Bausteine wurden bereits verkauft. Jeder, der spendet, wird schließlich im neuen Hause auf einer Wand verewigt.

Patenschaften für Vierbeiner übernehmen

Zentraler Ansatzpunkt der Stadt Wien sind auch Patenschaften, bei der Tierliebhaber Paten werden und die Betreuung von Tieren übernehmen können. "Dieses Modell der aktiven Einbeziehung der Bevölkerung ist in England seit vielen Jahren ein Erfolgsrezept, es spart Personal und Betriebskosten und viele Menschen, die zu Hause kein Tier haben können oder wollen, haben so aktiven Bezug zu Tieren", erläutert Sima das Prinzip, das es auch in Österreich schon gibt und nun im neuen "TierQuarTier" intensiviert werden soll. Tiere sind durch den permanenten sozialen Kontakt auch in der Folge leichter weitervermittelbar.

Weitere Informationen finden Sie auf www.tierquartier.at .

10.04.2014, 13:31
AG/red
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