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23.09.2017 - 10:37
Die Salzburger Polizei stoppte in der Vogelweider- und der Sterneckstraße abermals Prostituierte.
Foto: Markus Tschepp

Täglicher Kampf gegen "Strich"

04.03.2015, 17:45
Mehrere Kontrollen führten Fahnder der Polizei in der Nacht zum Mittwoch in Salzburg durch. Dabei erwischten sie in der Vogelweider- und der Sterneckstraße Frauen aus Rumänien, die nach Freiern suchten. Die Empörung in der Bevölkerung wächst: Anrainer fordern ein energisches Durchgreifen der zuständigen Ämter.

Die Polizisten stoppten in der Nacht zum Mittwoch zuerst gegen 21.43 Uhr eine Rumänin (35) in der Salzburger Vogelweiderstraße, die dort ihre Dienste anbot. Knapp zwei Stunden später erwischten die Beamten auch noch eine 18- jährige Rumänin sowie eine 23- jährige Ungarin, ebenfalls in dem "Strich- Viertel." Doch nicht nur die Polizei beschäftigt die illegale Prostitution in Salzburg- Schallmoos. "Wir setzen weiter auf unsere Schwerpunktkontrollen. Die nächste ist schon in Planung", lässt Stadt- Vize Harry Preuner wissen.

Bei der letzten Kontrolle des Magistrats vor etwa zwei Wochen wurden in der Vogeldweiderstraße insgesamt 12 schon amtsbekannte Prostituierte angehalten und angezeigt. Elf Vorführungen zum Strafantritt und drei Strafverfügungen wurden vollstreckt. Aus anderen Stadtteilen werden keine Probleme mit Prostituierten gemeldet. Dass es mit den steigenden Temperaturen auch zu einem Ausufern der käuflichen Liebe kommt, glaubt Preuner nicht: "Im Gegenteil. Wir haben das schon im vergangenen Jahr beobachtet, dass die Frauen wo anders hingehen. Dafür kamen sie dann Ende September massiv wieder. Da waren 15 bis 18 Prostituierte da."

Seit Jänner wurden rund 500 Anzeigen erstattet

Nach Ostern soll es auch eine Runde mit den Anrainer geben, die wegen Lärm- und Schmutzbelästigung massiv protestieren. Die Beamten des Ordnungsamtes führten seit dem November 2012 insgesamt 42 Kontrollen durch, dabei wurden 324 Prostituierte angehalten und 1021 Anzeigen erstattet. Ein Polizist zur "Krone": "Die sicherste und einfachste Lösung wäre eine sofortige Abschiebung der Liebesdienerinnen in ihr Heimatland. Doch Rumänien und Ungarn sind EU- Staaten."

04.03.2015, 17:45
Kronen Zeitung
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