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20.08.2017 - 23:48
Foto: Markus Tschepp

Salzburger Altstadt- Sperre spaltet City und Umland

18.09.2012, 08:40
Mehr als 3.200 Befragungen per Post, Telefon und auf der Straße hat das CIMA-Institut im Auftrag des Salzburger Altstadtmarketings über die sommerliche Altstadtsperre durchgeführt. Das Ergebnis: Die Meinungen darüber gehen deutlich auseinander. Die Stadtbevölkerung akzeptierte die Verkehrsmaßnahme großteils, Bewohner des Umlandes und Bayerns lehnten sie ab.

Vom 16. Juli bis zum 17. August sperrte die Stadt die Zufahrten ab dem Neutor, am Hanuschplatz und am Müllner Hügel. Nach Protesten der Altstadtkaufleute und der Gastronomie zeichnet die brandneue Umfrage ein unterschiedliches Stimmungsbild.

84 Prozent der Gastrobetriebe lehnen Sperre ab

40 Prozent der Stadtbewohner lehnen die Mittagsregelung ab oder sind skeptisch. Im Umland und in den oberösterreichischen Bezirken steigt die Ablehnung auf 59 Prozent und bei den Bayern gar auf 67 Prozent. Naturgemäß als Katastrophe sehen die Altstadt- Betriebe die Regelung: 84 Prozent der Gastrobetriebe lehnen die Sperre ab oder sind skeptisch, beim Einzelhandel sind es 80 Prozent.

Stadtbewohner stiegen verstärkt auf Öffis um, nur 13 Prozent haben wegen der Sperre die Altstadt weniger oder nicht besucht. Bei den angrenzenden Bezirken stieg die Zahl dann deutlich auf 22 Prozent, bei den oberösterreichischen Bezirken auf 43 Prozent und bei den bayrischen Landkreisen auf 62 Prozent an.

Umsatzrückgang soll 3,4 Millionen Euro ausmachen

Der Umsatzrückgang für die Salzburger Innenstadt wird dabei auf 3,44 Millionen Euro beziffert, bei einer Ganzjahres- Sperre drohen laut Studie gar bis zu 33 Millionen Euro Verlust. Diese Auswirkung entspräche dem Effekt eines weiteren Einkaufszentrums in der Peripherie, so CIMA.

Der Altstadtverband fordert nun einen Erweiterungsstopp der Mega- Einkaufszentren, ein dynamisches Verkehrsleitsystem, attraktivere Öffis und mehr Parkplatzangebot, auch in Tiefgaragen.

18.09.2012, 08:40
Michael Pichler, Kronen Zeitung
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