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23.08.2017 - 17:36
Bestes Beispiel Mattsee: Der Grund ist oft so teuer, dass viele junge Familien abwandern müssen.
Foto: Markus Tschepp

Salzburg hat ein Problem mit der Immobilien- Blase

11.04.2015, 21:35
Günstiges Bauland, strengere Regeln und ein generelles Umdenken bei Vergabe und Widmungen – im Grunde sind sich alle Parteien einig, dass Reformen notwendig sind. Doch dem gegenüber stehen Zersiedelung, Spekulationsgründe, Einzelinteressen und veraltete Gesetzestexte, die das Land lähmen.

Zuspruch und Kritik für Salzburgs oberste Raumordnerin, Landesvize Astrid Rössler gibt es deshalb genug, wobei sie und ihr Büro nun interessante Zahlen errechnet haben: Theoretisch hätte Salzburg Wohnbaugrund für die nächsten 100 Jahre, 160.000 Menschen könnten ihr Haus darauf errichten. Das ergeht aus den Rückmeldungen der Gemeinden, die insgesamt für die nächsten zehn Jahre 918 Hektar für den Wohnbau und 390 Hektar für den Gewerbebau ausweisen. Dazu kommen noch einmal 1.400 Hektar an Flächen, wo nachverdichtet werden kann.

Infrastrukturabgabe soll kommen

Nach heutigem Stand brauchen aber nur rund 15.000 Menschen Bauland, scheitern aber an horrenden Preisen, die künstlich hoch gehalten werden. Besonders in touristisch attraktiven Gegenden kaufen ausländische Investoren das Grundstück mit offenem Portemonnaie weg, sobald es auf den Markt kommt: "Deshalb müssen wir Bauland mobilisieren und klug nachverdichten", sagt Rössler, die am neuen Raumordnungsgesetz arbeitet: Eine Infrastrukturabgabe soll kommen und zeitlich begrenzte Widmungen. Den Gemeinden muss mehr Autonomie gegeben werden, auch um sie vor der Immobilien- Blase schützen zu können.

Unterstützung kommt von der SPÖ, die ihre Konzepte vorgestellt hatte: Die steigenden Preise für Wohnungen und Bauland müssen hart politisch bekämpft werden, um der Spekulation Einhalt zu bieten. Rückwidmungen von Bauland zu Grünland, wenn es mehr als zehn Jahre lang nicht bebaut wird, sowie Vorbehaltsflächen für den geförderten Wohnbau und die bereits erwähnte Infrastrukturabgabe sind gefordert.

11.04.2015, 21:35
Michael Pichler, Kronen Zeitung
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