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21.08.2017 - 17:49
Foto: dpa/dpaweb/dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Einöd- Siedlung in Zell/See erstrahlt in neuem Glanz

08.02.2011, 05:23
Die Einöd-Siedlung in Zell am See - Häuser aus den 40er-Jahren, lange nicht mehr zeitgemäß, kaum Parkplätze, kein Lift. Jetzt erstrahlt alles neu, denn die GSWB entschied sich für einen Totalabriss. Die erste Etappe ist nun geschafft, am Dienstag, übernehmen die ersten Bewohner ihr neues Zuhause. Ab April fahren dann wieder Bagger auf, im Juni 2014 sollen alle 87 Wohnungen fertig sein.

Die meisten Siedler wohnen schon seit Jahrzehnten in den Nachkriegshäusern, die ursprünglich auch für die Südtiroler Aussiedler gedacht waren. Jeder kennt die Einöd- Siedlung am steilen Hang direkt bei der Ortseinfahrt. Herbert Bayr zog 1980 hier ein: "Wir sind gerne da", erzählte er der "Krone". Das etwas passieren muss, mit den alten Bauten, war allen klar.

Anfangs Proteste gegen Total- Abriss

Der Total- Abriss sorgte zu Beginn aber noch für Protest: "Viele haben eigenes Geld in die Wohnungen investiert", so Johann Glück von der GSWB. Und auch Bürgermeister Hermann Kaufmann kennt die Problematik: "Die Wohnungen sind innen zum Teil liebevoll renoviert worden." Die Projektplaner kamen den Bewohnern schließlich mit einem sehr fairen Preis entgegen. Schon allein wegen der Parkplatz- Not kam eine Sanierung nicht infrage. Glück: "Die Hanglage ist dort eine große Herausforderung." Der Einöd- Bach wird parallel verbaut.

Die Bewohner mussten dann zwei Mal ihre Sachen packen. Bewohner Herbert Bayr: "Wir sind seit letzten Mai in einer Ersatzwohnung." Am Dienstag bekommt er aber die Schlüssel für sein neues 80 Quadratmeter großes Reich - die ersten 21 Wohnungen werden feierlich übergeben. Sie sind über einen Lift barrierefrei mit der Garage verbunden. Der zweite Abschnitt startet im April. Kosten für insgesamt 87 (bisher 54) Wohnungen: rund 9,2 Millionen Euro.

Kronen Zeitung

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