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20.08.2017 - 14:36
Foto: APA/HERBERT PFARRHOFER

Arbeiter gerät mit Bein unter Rad von Waggon - tot!

04.03.2011, 10:56
Ein ÖBB-Bediensteter ist bei einem Arbeitsunfall am Donnerstagabend ums Leben gekommen. Der 46-Jährige war mit Verschubarbeiten am Bahnhof Gnigl in der Stadt Salzburg beschäftigt, als er mit dem rechten Bein unter ein Rad eines Güterwaggons geriet. Die Helfer konnten nichts mehr für den Mann tun.

Der Unfall ereignete sich gegen 21.30 Uhr. Der Mann verstarb noch an der Unfallstelle, Reanimationsversuche durch den Notarzt blieben erfolglos, berichtete die Sicherheitsdirektion.

Bei den ÖBB in Salzburg ist man sehr betroffen über den Tod des 46- Jährigen. "Wie es genau zu dem Unfall kam, konnten wir bisher nicht klären. Es gibt keine Zeugen", sagte Rene Zumtobel, Pressesprecher der ÖBB.

Verunglückter konnte noch Funkspruch abgeben

Zum Unfallzeitpunkt hatten fünf Mitarbeiter in der Verschubpartie am Bahnhof Gnigl Dienst. "Der Mann konnte nach dem Unfall noch einen Funkspruch abgeben und seine Kollegen informieren", berichtete Zumtobel. Diese verständigten sofort den Notarzt. Doch für den Mitarbeiter kam jede Hilfe zu spät. Als Todesursache wurde ein Polytrauma festgestellt, hieß es. Nach dem Unfall wurden die Mitarbeiter der Partie von der Krisenintervention betreut und vom Dienst abgelöst.

"Die Arbeit im Verschub erfordert höchste Konzentration und ist sehr anstrengend", sagte Zumtobel: "Der Arbeitsplatz sind die Gleise, die Waggons und Lokomotiven. Da bleibt leider immer ein Restrisiko." Zu größeren Behinderungen im Zugsverkehr führte der Arbeitsunfall nicht.

Riss in Oberleitung verursacht Verspätung

Verspätungen und Schienenersatzverkehr verursachte hingegen der Riss einer Oberleitung am Freitag. Zwischen fünf und acht Uhr früh konnten durch den Zwischenfall die durchgehenden Gleise am Bahnhof Salzburg nicht angefahren werden, sagte Zumtobel. Gegen 8 Uhr war der Schaden behoben und der Zugsverkehr normalisierte sich rasch.Verspätungen und Schienenersatzverkehr verursachte hingegen der Riss einer Oberleitung am Freitag. Zwischen fünf und acht Uhr früh konnten durch den Zwischenfall die durchgehenden Gleise am Bahnhof Salzburg nicht angefahren werden, sagte Zumtobel. Gegen 8 Uhr war der Schaden behoben und der Zugsverkehr normalisierte sich rasch.

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