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09.12.2016 - 23:06
Eine seiner letzten Auslandsreisen führte Fischer zu Kanzlerin Merkel nach Berlin.
Foto: APA/AFP/TOBIAS SCHWARZ

Fischer informierte Merkel über Faymann- Nachfolge

12.05.2016, 17:19

Bundespräsident Heinz Fischer hat die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstag über den bevorstehenden Wechsel an der österreichischen Regierungsspitze informiert. Thema bei dem Besuch Fischers in Berlin war auch die nahende Hofburg- Stichwahl. Fischer versicherte, dass trotz der Wechsel in Wien - gemeint war der Rücktritt von Bundeskanzler Werner Faymann - die politische Stabilität gewährleistet sei. Solche Wechsel gehörten zu den Grundsätzen der Demokratie.

Deutschland habe sich wegen der österreichischen Innenpolitik "nicht besorgt, sondern sehr interessiert" gezeigt. Sowohl Merkel als auch Amtskollege Joachim Gauck hätten ihn um Erläuterungen gebeten. In beiden Gesprächen habe es weder auf deutscher noch auf österreichischer Seite Stirnrunzeln gegeben.

Fischer mit Merkel in ihrem Büro
Foto: APA/BUNDESHEER/PETER LECHNER

Fischer: "Wollen den Brenner nicht schließen"

Thema war auch die österreichische Flüchtlingspolitik. Fischer habe betont, man wolle keine Grenzen schließen und insbesondere auch den Brenner- Pass nach Italien nicht sperren. Diskutiert wurden überdies der Ukraine- Konflikt und die Beziehungen mit Russland.

Foto: APA/BUNDESHEER/PETER LECHNER

Es handelte sich um eine der letzten Auslandsreisen Fischers. Die Ankunft des österreichischen Gastes im Bundeskanzleramt in Berlin bei strahlendem Sonnenschein stieß auf großes Medieninteresse. Allerdings durften die zahlreichen Fernsehteams nur filmen, ohne Statements einholen zu können.

Deutschlands Bundespräsident Joachim Gauck (li.) begrüßt Fischer vor dem Schloss Bellevue in Berlin.
Foto: APA/dpa/Bernd von Jutrczenka
Von links: Gaucks Lebensgefährtin Daniela Schadt, Margit und Heinz Fischer, Joachim Gauck
Foto: APA/dpa/Bernd von Jutrczenka

Fischer: "Maßvoller Ton zwischen Berlin und Wien"

Nach seinen Gesprächen mit Merkel und Gauck, der ihn gemeinsam mit Ehefrau Margit zum Mittagessen in Schloss Bellevue empfing - zog Fischer am Donnerstagnachmittag Bilanz. "In einem Punkt haben Merkel und ich hundertprozentig übereingestimmt", sagte Fischer. "Nämlich dass der Ton zwischen Wien und Berlin immer maßvoller und vorsichtiger war als der Ton zwischen München und Berlin oder Sankt Pölten und Wien."

12.05.2016, 17:19
AG/red
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