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28.07.2017 - 05:20
Foto: APA/HERBERT PFARRHOFER

"Sind dankbar, dass unser Sohn weiterleben darf"

06.07.2015, 17:00
Gute Nachrichten rund um den Gesundheitszustand jenes Schülers aus Wien, der am Sonntag in die Schusslinie einer Serben-Fehde geriet: Der 13-Jährige dürfte das Schlimmste überstanden haben, liegt nach dem Bauchschuss allerdings weiter auf der Intensivstation. "Wir sind dankbar, dass unser Sohn weiterleben darf", so die geschockten Eltern.

Es sind dramatische Stunden, die die Familie hinter und auch noch vor sich hat: "Wir hoffen, dass seine und unsere Seelen diesen grausamen Vorfall verarbeiten können", so die geschockte Mutter zur "Krone". "Das Maß zwischen Leben und Tod ist sehr klein und macht einmal mehr bewusst, wie wichtig es ist, jeden Tag achtsam miteinander umzugehen." Und über den Gesundheitszustand ihres Sohnes: "Er ist derzeit stabil und wird intensivmedizinisch betreut."

Was war passiert? Nach aktuellem Ermittlungsstand dürfte zwischen zwei Serben schon länger ein Streit schwelgen, der am Sonntag seinen traurigen Höhepunkt fand. Der immer noch flüchtige Täter - er soll sich inzwischen in seine Heimat abgesetzt haben - eröffnete am helllichten Tag auf offener Straße das Feuer auf seinen 36- jährigen Landsmann. Just in dem Moment kreuzte die Wiener Familie den Tatort, der Sohn geriet direkt in die Schusslinie.  Mit einem Bauchschuss, vermutlich aus einer Kleinkaliberpistole, sackte er auf dem Gehsteig zusammen.

Der Serbe - er wurde ins Gesäß getroffen - flüchtete in die Polizeistation Vorgartenstraße. Die genauen Hintergründe der Tat liegen noch im Dunkeln, der 36- Jährige wurde noch nicht einvernommen. Indes fehlt von dem Amokschützen noch jede Spur. Zehn Zeugen wurden am Montag von den Ermittlern befragt.

06.07.2015, 17:00
Oliver Papacek, Kronen Zeitung/red
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