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11.12.2016 - 06:43
Foto: AP/Selcuk Samiloglu, twitter.com

Sicherheit der Österreicher hat oberste Priorität

16.07.2016, 09:18

Seit dem nächtlichen Putschversuch des Militärs in der Türkei laufen im österreichischen Außenministerium die Telefone heiß: Tausende Österreicher wissen nicht, was zu tun ist und bitten um Hilfe. Seit Mitternacht tagt der Krisenstab. "Die Sicherheit der Österreicher hat oberste Priorität. Da machen wir keine Konzessionen", versichert Außenamtssprecher Thomas Schnöll.

"Als wir von dem Putschversuch erfahren haben, haben wir sofort den Krisenmodus hochgefahren", erklärt der Sprecher gegenüber krone.at. Im Notfall und bei Fragen solle man das Ministerium unter der Telefonnummer 0043/1/90115- 4411 kontaktieren, hieß es noch am späten Freitagabend. Innerhalb weniger Minuten gingen zahlreiche Telefonanrufe besorgter Österreicher ein.

Gleichzeitig versuchte das Außenamt möglichst schnell alle in der Türkei befindlichen Österreicher zu informieren. "Dabei ist das Social Media natürlich hilfreich!", so Schnöll. "Derzeit ist eine Militäraktion im Gange. Die Lage ist unübersichtlich. Verbleiben Sie daher an einem sicheren Ort. Verfolgen Sie die Medienberichte", hieß es wörtlich auf dem offiziellen Twitter- Account des Ministeriums.

3300 Österreicher direkt per SMS informiert

Direkt per SMS wurden vom Außenamt jene rund 3300 Österreicher informiert, die sich vor ihrer Abreise registriert hatten. Schnöll dazu: "Das ist in so einem Fall sehr nützlich. Wir wissen dann genau, wo sich die Österreicher befinden."

Doch wie geht es jetzt für die Österreicher in der Türkei weiter? "Wir schauen uns jetzt die aktuellen Entwicklungen genau an. Eventuell erweitern wir die Reisewarnung für die Türkei", so Schnöll. Von einem Schnellschuss, die Sicherheitsstufen für das ganze Land sofort zu erhöhen, rät der Experte aber ab: "Die Einstufung muss seriös sein."

Kurz besucht Kurdistan

Während sich die Nachricht vom Militärputsch in der Türkei wie ein Lauffeuer verbreitete, weilte Außenminister Sebastian Kurz in der Autonomen Region Kurdistan im Nordirak .

16.07.2016, 09:18
csb, krone.at
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