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03.12.2016 - 04:46
Foto: Bayerisches Rotes Kreuz (Symbolbild)

Salzburger Polizei fahndet nach Mörder aus Bayern

14.07.2014, 15:15
Eine grausige Bluttat hat sich in der Nacht auf Montag in Bayern nahe der Salzburger Grenze zugetragen. Ein älterer Mann wurde in Bad Reichenhall tot aufgefunden. Wenig später entdeckte ein Zeuge eine junge Frau, die offenbar vom selben Täter schwerst verletzt worden war. Die Polizei fahndet nun in Deutschland sowie in Österreich nach einem jungen Mann, der für die beiden Taten verantwortlich sein soll. Über die Hintergründe der Überfälle herrscht Rätselraten.

Der ältere Mann wurde am Montag gegen 3 Uhr auf einer Straße des Kurortes mit schwersten Kopfverletzungen gefunden, der Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Wie die "Krone" erfuhr, soll der Täter seinem Opfer auch die Augen ausgestochen haben. Der zuständige Polizeisprecher Jürgen Thalmeier konnte allerdings vorerst lediglich ausschließen, dass der Täter auf sein Opfer geschossen hatte. Mit welchem Gegenstand auf den Mann eingeschlagen wurde oder ob auch ein Messer im Spiel war, muss demnach erst durch eine Obduktion geklärt werden.

Etwa 15 Minuten nach dem Auffinden des Toten machte eine schwerst verletzte junge Frau auf einer Straße am Stadtrand mit letzter Kraft einen Hausbewohner auf sich aufmerksam. Sie sagte, sie sei soeben überfallen worden. In zunächst kritischem Zustand wurde das Opfer ins Landeskrankenhaus Salzburg gebracht und auf der Intensivstation behandelt. Nach Angaben des Polizeisprechers ist die junge Frau mittlerweile aber außer Lebensgefahr.

"Keine Hinweise, dass Täter Österreicher ist"

Bei dem Toten und der Schwerverletzten handelt es sich laut bayerischer Polizei um zwei deutsche Staatsbürger. Eine Verbindung zwischen den beiden bestünde nicht. Laut Thalmeier dürfte es sich "um Zufallsopfer" handeln.

Beim Täter dürfte es sich ebenfalls um einen deutschen Staatsbürger handeln. "Es gibt keine Hinweise, dass der Täter ein Österreicher wäre", erklärte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. Es könne aber nicht ausgeschlossen werden, dass der Täter nach Österreich geflüchtet ist. Die österreichische Polizei wisse über den Fall Bescheid, "die Zusammenarbeit verläuft immer sehr gut", so der Sprecher. Noch in der Nacht begannen Polizisten aus Salzburg mit Diensthunden im Grenzgebiet zu Bayern auf Salzburger Seite mit der Suche nach dem Täter - bislang jedoch ohne Erfolg.

Täterbeschreibung

Der Gesuchte wurde von Zeugen als "junger Mann von schlanker Statur" beschrieben. Bekleidet war er mit einer dunklen Hose und einem schwarzem Kapuzenshirt. Seine Schuhe wiesen helle Streifen auf.

Die Exekutive bittet die Bevölkerung um Hinweise an die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein unter der Telefonnummer 0049/861- 9873- 411.

14.07.2014, 15:15
AG/red
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