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11.12.2016 - 10:42
Beatrix Mair konnte sich bei ihrem Retter Mesut Toprak bedanken.
Foto: zeitungsfoto.at

Mutter im Hagelsturm geholfen: Retter gefunden

11.09.2015, 07:32
Während eines Hagelunwetters vor einer Woche im Tiroler Zirl wurde der Kinderwagen von Beatrix Mair (33) umgeworfen und die drei Monate alte Jasmin auf den Gehsteig geschleudert. Die Mutter, die sich schützend über ihr Baby legte, wurde von zwei passierenden Autofahrern und einem Jogger ignoriert. Dann half der Mechaniker Mesut Toprak.
Die "Krone" hatte am Dienstag von der Klage der Zirler Schneiderin berichtet:  "Wir wurden bei Sturm und Hagel im Stich gelassen!" An der hilflos auf dem Boden liegenden Frau fuhren zwei Autos vorbei, ein Jogger lief trotz der verzweifelten "Hilfe, Hilfe"- Rufe achtlos weiter. Wenig später kam dann ein Auto, das stehen blieb und Mair mit ihrem Baby nach Hause brachte. "Im Schock hatte ich vergessen, den Helfer um seinen Namen zu fragen. Ich würde mich gerne bei ihm bedanken", sagte das Opfer. Nach dem Bericht in der "Krone" meldete sich nun die Tochter des Helfers in der Redaktion: "Es war mein Papa, der sich um Frau Mair gekümmert hat."

"Was ich gemacht habe, ist doch völlig normal"

Die "Krone" arrangierte am Donnerstag ein Treffen mit Beatrix Mair und dem Zirler Mechaniker Mesut Toprak (42) an dessen Arbeitsplatz bei der Firma Schaber. Mair bedankte sich mit einem Geschenkkorb für seinen Einsatz. Toprak: "Meine Chefleute hatten die Geschichte in der 'Krone' gelesen und mir davon erzählt. Ich hätte mich aber nie gemeldet - das, was ich gemacht habe, ist doch völlig normal. Ich sah die Frau auf dem Boden liegen und wusste, dass etwas passiert sein muss. Ich war auf einer Probefahrt und habe sofort angehalten. Ich habe dann die Frau nach Hause gebracht. Ich bin selbst Vater von vier Kindern und auch schon Opa, das Enkelkind ist fünf Monate alt."

Beatrix Mair ist "froh, dass ich mich bei meinem Helfer bedanken konnte". In Zirl habe ihre Geschichte eine Welle der Empörung ausgelöst: "Alle sagen: Was da passiert ist, ist eine Frechheit und kaum zu glauben."

11.09.2015, 07:32
Günther Krauthackl, Kronen Zeitung/red
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