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08.12.2016 - 02:22
Foto: ZEITUNGSFOTO.AT (Symbolfoto)

Lawinendrama in Tirol: Ermittlungen gegen Trainer

18.01.2016, 11:51

Bei einem Lawinenabgang am Sonntagnachmittag in Kaltenbach im Zillertal ist ein 14- jähriger Tourengeher getötet worden. Der Jugendliche war mit einer Gruppe im Skigebiet Hochzillertal in Kaltenbach abseits der Pisten unterwegs gewesen. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung gegen seinen Trainer, einen 25- jährigen Deutschen.

Der 14- Jährige hatte im freien Skiraum ein rund 15 Meter breites Schneebrett ausgelöst und wurde von diesem verschüttet. Der Russe konnte schließlich im Zuge eines Rettungseinsatzes nach rund 25 Minuten durch Sondieren geortet und geborgen werden. Helfer der Pistenrettung versuchten ihn zu reanimieren, für den Jugendlichen kam aber jede Hilfe zu spät.

Zuvor war der Trainer der deutschen Skigruppe, die aus sieben Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 15 Jahren bestand, auf rund 2000 Metern in einen Richtung Nordost ausgerichteten Hang eingefahren. Die Gruppenmitglieder wollten den Hang einzeln befahren. Der 14- jährige Russe folgte unmittelbar auf seinen Trainer, kam aber auf halber Höhe zu Sturz und löste so das Schneebrett aus.

Ohne Sicherheitsausrüstung unterwegs

Die Trainingsgruppe hatte laut Polizei keinerlei Sicherheitsausrüstung, Schaufel oder Sonde bei sich. Nach Angaben der Exekutive handelte es sich um die zweite Abfahrt der Skigruppe im freien Gelände am Sonntag. Am Vormittag hatten die Jugendlichen noch auf der gesicherten Piste im Skigebiet Kaltenbach trainiert.

Im Zillertal herrschte am Sonntag erhebliche Lawinengefahr (Stufe 3 auf der fünfteiligen Skala), für manche Regionen in Tirol - etwa den Arlberg, das Außerfern und das Silvretta- Gebiet - hatten die Lawinenexperten bereits die Stufe 4, also "große" Lawinengefahr ausgegeben. 

18.01.2016, 11:51
AG/red
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