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05.12.2016 - 21:15
Die alte Angertal-Eisenbahnbrücke in Bad Hofgastein
Foto: Pressebild Konrad Rauscher

Feuer auf Eisenbahnbrücke - Lokführer schlug Alarm

07.05.2015, 07:04
Ein glühender Bremsklotz, der von einem Waggon eines Güterzugs gefallen war, dürfte in der Nacht auf Mittwoch ein Feuer auf der alten Angertal-Eisenbahnbrücke in Bad Hofgastein in Salzburg ausgelöst haben. Die Holzschwellen unter den Gleisen fingen Feuer, der heftige Wind wehte immer wieder Funken durch die Luft, die auch andere Holzteile in Brand steckten. Ein Lokführer bemerkte das Feuer, versuchte es selbst zu löschen, was dem Mann jedoch nicht gelang. Er alarmierte daher die Feuerwehr.

Der Lokführer hatte mit einem Güterzug gegen Mitternacht die gut 130 Meter lange Brücke erreicht. Als er dort dichten Rauch und beißenden Gestank bemerkte, stoppte er den Zug sofort und entdeckte den Schwelbrand. Der couragierte Mann holte alle drei im Zug vorhandenen Feuerlöscher und versuchte dann selbst, gegen das Feuer anzukämpfen. Da aber immer wieder an anderen Stellen Flammen aufloderten, rief er die Feuerwehr zu Hilfe.

"Wir sind mit 28 Mann ausgerückt. Doch wir hatten anfangs als Orientierung nur eine Kilometer- Angabe. Wir wussten nicht, ob wir schneller von Norden oder von Süden zufahren können. Deswegen teilten wir uns in Gruppen auf und fuhren von beiden Seiten zur Eisenbahnbrücke", sagt Markus Gassner, der Kommandant der Feuerwehr in Bad Hofgastein.

Eineinhalb Stunden gelöscht

Vom Feuer direkt betroffen waren nur rund zwei Quadratmeter der Brücke. "Das Feuer hat sich unter den Holzschwellen weiter verbreitet", erklärt Gassner. Nach dem Ablöschen sägten die Männer die heißen Holzteile ab, damit keine Gefahr mehr für ein Auflodern der Flammen bestand. Nach eineinhalb Stunden konnten die Kameraden wieder einrücken.

Der Zugverkehr wurde in der Nacht unterbrochen. Der Schaden hält sich in Grenzen, Gefahr für Menschen bestand keine. Die ÖBB lassen die Brücke jetzt noch genau prüfen. "Im Moment fahren die Züge auf der Brücke einfach langsamer", so Rene Zumtobel von den ÖBB.

07.05.2015, 07:04
Manuela Kappes, Kronen Zeitung/red
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