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10.12.2016 - 04:16
In diesem Mehrparteienhaus in Graz-Eggenberg soll der Täter über die 25-Jährige hergefallen sein.
Foto: APA/ERWIN SCHERIAU

Ex- Freundin (25) erstochen: Bluttat war geplant

21.01.2015, 15:42
Durch mehrere Messerstiche soll ein 30-jähriger Rumäne am Dienstagabend in Graz seine Ex-Freundin (25) getötet haben. Der Verdächtige - er stellte sich selbst der Polizei - zeigt aber keine Reue. Laut seinen Angaben kämpfte und flehte die Frau um ihr Leben. Er aber wollte ihr keine Chance lassen…

Laut Angaben des 30- jährigen Ionut P. gegenüber der Polizei habe er bereits zu Weihnachten begonnen, die Bluttat zu planen. Er habe nicht verkraften können, dass sich die 25- jährige Andreia N. 2013 nach einer sechsjährigen Beziehung von ihm getrennt und sich für einen anderen Mann entschieden hatte. Der Kfz- Mechaniker wusste, dass die junge Frau einmal pro Woche in der Lilienthalgasse im AIS- Jugendservicezentrum als Raumpflegerin arbeitete.

Das ausgebrannte Fluchtfahrzeug des mutmaßlichen Täters
Foto: Jürgen Radspieler

Mit Küchenmesser in die Brust gestochen

Am Dienstagabend dürfte er nun seinen teuflischen Plan in die Tat umgesetzt haben. Im Verhör gab der 30- Jährige an, seiner "Ex" mit einem Küchenmesser mehrere Male in die Brust gestochen zu haben. Die junge Rumänin wurde dann kurz nach 20.30 Uhr in dem Mehrparteienhaus im Bezirk Eggenberg von einer Mitarbeiterin der Jugendservice- Organisation blutüberströmt aufgefunden. Sie alarmierte sofort Rettung und Exekutive.

Für das Opfer kam aber jede Hilfe zu spät. Ein Notarztteam, das kurze Zeit später am Tatort eintraf, konnte nur mehr den Tod der Frau feststellen. Der genaue Hergang ist aber noch unklar, eine Tatrekonstruktion in den kommenden Tagen geplant.

Fluchtauto angezündet, Tatwaffe versenkt

Die Fahndung nach dem sofort verdächtigen Ex- Freund lief bereits auf Hochtouren, als der 30- Jährige in der Wetzelsdorfer Straße seinen Fluchtwagen in Brand setzte. Die Tatwaffe dürfte er zuvor in die Mur geworfen haben. Danach ließ er sich von einem Taxi zur Polizeistation in der Plüddemanngasse chauffieren und verlangte dort nach einem Dolmetscher. "Warum?", wurde er gefragt. Daraufhin gestand er in gebrochenem Deutsch, was er getan hatte. Der Mann wurde festgenommen.

21.01.2015, 15:42
Manfred Niederl, Kronen Zeitung/red/AG
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