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07.12.2016 - 21:38
Foto: EXPA Pictures

EURO: 200.000 Fans strömen durch Österreich

13.05.2016, 16:29

Kriminelle Banden, Massenansammlungen euphorischer Fußballfans und die drohende Terrorgefahr: Nicht nur Frankreichs Sicherheitsapparat steht mit der kommenden EURO vor einer großen Herausforderung, auch in Österreich laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Bei einem Gipfeltreffen in Wien wurde für die Gruppenphase ein Sicherheitskonzept erstellt.

"Die Hauptverantwortung in Sachen Sicherheit liegt natürlich bei Frankreich", waren sich die Vertreter der EURO- Gruppengegner aus Österreich, Ungarn, Portugal und Island bei der Abschluss- Pressekonferenz zum Gipfel am Freitag einig. Dennoch hat jedes der einzelnen Länder Verantwortung. Vor allem, was die Fans betrifft.

Heimische Spezialisten nach Frankreich

Mit 60.000 Sicherheitsbeamten, die Frankreich während der EURO auf die Straße bringt, sollte die Lage unter Kontrolle zu bringen sein, so der Tenor bei der Vier- Länder- Konferenz. Dennoch werden insgesamt acht heimische Polizisten zur EM entsandt. Bei sechs von ihnen handelt es sich um sogenannte szenekundige Beamte, zwei werden von der Spezialeinheit Cobra gestellt.

Ministertreffen mit dem ÖFB-Boss, Ungarns Polizeichef und Vertreterinnen aus Portugal und Island.
Foto: Zwefo

"Vermitteln und deeskalieren"

"Beim Einsatz unserer Experten vor Ort geht es hauptsächlich darum, bei den Gruppenspielen zwischen den Fan- Gruppierungen zu vermitteln, zu deeskalieren und präventiv zu agieren", hieß es am Freitag. Schwieriger wird es allerdings bei der Sicherung der Public- Viewing- Plätze im eigenen Land. "Auch dafür haben wir aber bereits ein Konzept", so Innenminister Wolfgang Sobotka.

Videos von der Abschluss- Pressekonferenz in Wien:

Fan- Transitland Österreich

"Nach aktuellem Informationsstand ist keine Bedrohung für das Team und die ÖFB- Delegation in Frankreich zu erwarten", heißt es aus dem Innenministerium. Dass geschätzte 200.000 Fans Österreich als Transitland nutzen werden, darf aber nicht unterschätzt werden.

Die Sicherheitsvorkehrungen laufen auch hier bei uns auf Hochtouren - das ausgegebene Motto: "Nicht dramatisieren, sensibilisieren! Und für den Notfall gerüstet sein."

13.05.2016, 16:29
Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung/kal
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