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24.05.2017 - 07:20
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr zogen den Tresor aus dem Fluss.
Foto: Evelyn Hronek

Einbruch bei ARBÖ: Tresor in Fluss geworfen

23.01.2015, 09:00
Wieder haben Einbrecher in Kärnten zugeschlagen: In der Nacht auf Donnerstag machten sie sich in der ARBÖ-Zentrale in Klagenfurt an drei Tresoren zu schaffen. Einen nahmen sie mit, brachen ihn auf und warfen den leeren Safe anschließend in die Sattnitz. Obwohl der Tatort an der stark frequentierten Rosentaler Straße und direkt neben einer 24-Stunden-Tankstelle liegt, bemerkte niemand etwas von dem dreisten Treiben.

Zwischen 1 und 5 Uhr kletterten die Kriminellen über aufgestapelte Mülltonnen zu einem Fenster im ersten Stock. In den Büroräumen durchsuchten sie jede Ecke: Schreibtischladen wurden herausgerissen, Kästen ausgeräumt. "Einen kleinen Tresor haben sie aufgeflext, aber der war leer. Am größeren Tresor sind sie gescheitert", so Thomas Jank, der Geschäftsführer des Kärntner ARBÖ. "Sie haben auch die Feuerlöscher versprüht. Es ist ein Chaos zurückgeblieben!"

Im Erdgeschoß brachen die noch Unbekannten eine Tür zum Kfz- Prüfzentrum auf. Den dort stehenden Tresor luden sie gleich auf den Kastenwagen der Marke VW T70 - den Schlüssel dazu hatten sie im Büro gefunden. "In dem Tresor waren die Handkassen der Mitarbeiter mit der Tageslosung und Hunderten Begutachtungsplaketten, die für Diebe wertlos sind", so Jank.

Geringe Bargeldmenge gestohlen

Das erkannten auch die Einbrecher. "Sie haben den Tresor nahe dem Schleusenweg an der Sattnitz aufgebrochen, eine eher geringe Bargeldmenge gestohlen und den Schrank samt Plaketten in die Sattnitz geworfen", so Horst Juritsch vom Landeskriminalamt, der mit seinem Kollegen Albin Wascher nun Parallelen zu Firmen- Einbrüchen sucht, die in den vergangenen Monaten in dem Stadtviertel verübt wurden. "Laut Spurenlage waren es mindestens zwei Täter. Wir rechnen damit, den Wagen noch zu finden, denn mit ARBÖ- Schriftzügen drauf ist er wertlos für die Kriminellen."

"Der Sachschaden ist enorm"

"Der Stundenlohn der Einbrecher ist gering. Bei uns liegt nie viel Geld. Aber der Sachschaden ist enorm. Und die Dreistigkeit, in der auch nachts stark frequentierten Gegend einen Einbruch zu wagen, ist alarmierend", so Jank besorgt. Passanten oder Tankstellenkunden, die Außergewöhnliches beobachtet haben, mögen sich bei der Polizei melden.

23.01.2015, 09:00
Christina Kogler, Kronen Zeitung/red
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