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28.05.2017 - 21:10
Foto: APA/CHRISTIAN GMASZ

Drei Autos gingen in Eisenstadt in Flammen auf

20.12.2013, 08:51
Ein Brand mitten in der Nacht hat Anrainer einer Eisenstädter Wohnhausanlage in Aufruhr versetzt. Mit einem Knall war ein Auto auf einem Parkplatz in Flammen aufgegangen. Das Feuer griff dann auf zwei daneben abgestellte Pkws über. Die Fahrzeuge wurden zerstört - 70.000 Euro Schaden. Es war das Werk eines Brandstifters...

Durch einen lauten Kracher, wie bei einer Explosion, wurden Bewohner der Kasernenstraße am Donnerstag gegen drei Uhr aus dem Schlaf gerissen. Auf dem Parkplatz einer Wohnhausanlage hatte ein Auto der Marke Hyundai Feuer gefangen. Kurz darauf brannten auch schon die beiden Pkws daneben, ein Mercedes und ein Seat.

Augenblicke später herrschte helle Aufregung. Lichterloh loderten die Flammen empor, griffen sogar auf die Hausfassade über. Anrainer liefen auf die Straße. Die alarmierten Einsatzkräfte, die rasch vor Ort waren, konnten sie beruhigen: "Für die Hausbewohner bestand keine Gefahr." Gegen 3.40 Uhr war das Feuer gelöscht.

Brandspürhund im Einsatz

Beamte des Landes- und des Bundeskriminalamtes sowie ein Bezirksbrandermittler nahmen die Ermittlungen auf und kamen zu dem Schluss, dass das Feuer gelegt worden war. Der Brandherd dürfte entweder im Bereich des rechten Vorderreifens eines dort abgestellten Mercedes oder beim linken Vorderrad eines daneben parkenden Hyundai gelegen sein, so die Experten.

Bei den Erhebungen kam auch ein speziell für das Erkennen von Brandmitteln ausgebildeter Spürhund zum Einsatz. Hinweise auf einen Brandbeschleuniger wurden nicht gefunden. Da es bei tiefen Temperaturen nicht so einfach sei, einen Reifen in Brand zu setzen, gehe man davon aus, "dass sich der Täter länger bei den Fahrzeugen aufgehalten hat", so ein Polizeisprecher. Ein technisches Gebrechen könne ausgeschlossen werden.

Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls und will Bewohner im Umfeld der Wohnhausanlage befragen. Zum Täter selbst gibt es laut Landespolizeidirektion derzeit noch keine Anhaltspunkte.

20.12.2013, 08:51
Karl Grammer, Kronen Zeitung
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