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08.12.2016 - 20:37
Der Reisebus drohte seitlich über die Böschung zu stürzen und musste mit Gurten gesichert werden.
Foto: APA/FF GROSSARL

Bus voller Kinder drohte über Böschung zu stürzen

27.03.2016, 16:40

In Salzburg hat die Feuerwehr am Ostersonntag den Absturz eines mit Kindern vollbesetzten Reisebusses aus Belgien gerade noch verhindert. Das Fahrzeug war beim Rückwärtseinparken über die Straße hinausgeraten und drohte seitlich über eine steile, etwa 250 Meter lange Böschung abzurutschen. Die 47 Insassen mussten rund 20 Minuten im Bus ausharren, bis das Fahrzeug mit Gurten und Seilen gesichert war.

"Wir wurden kurz nach 10 Uhr vom Besitzer eines Jugendheims im Ellmautal alarmiert", sagte Josef Prommegger, der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Großarl im Pongau. Er bezeichnete die Situation als durchaus prekär. "Wenn die Kinder über die Türen ausgestiegen wären, hätte sich das Gewicht so verlagert, dass der Bus abgestürzt wäre."

Die Feuerwehr forderte die Kinder daher mit Unterstützung des Reiseleiters auf, auf der linken Fahrzeugseite zu bleiben. "Sobald der Bus gesichert war, sind dann alle ruhig und gesittet ausgestiegen", berichtete Prommegger. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt, die Chauffeure, Reisebegleiter und Schüler kamen mit dem Schrecken davon.

Bergung dauerte drei Stunden

Nachdem die Gefahr für die Insassen gebannt war, gestaltete sich die Bergung des Fahrzeugs noch recht aufwendig. Gemeinsam mit Helfern der Freiwilligen Feuerwehr St. Johann waren die Einsatzkräfte aus Großarl fast drei Stunden lang damit beschäftigt, den Bus sicher zurück auf die Straße zu ziehen.

Wie Josef Gruber, der Betreiber des Jugendgästehauses im Ellmautal, sagte, gehe es den Kindern gut. "Sie sind die ganze Nacht durchgefahren und haben sich schon auf den Urlaub gefreut." Der Vorfall dürfte die Vorfreude nur kurz getrübt haben: Nach einem Mittagessen in der Herberge waren die Schüler laut Gruber am Sonntagnachmittag bereits alle auf den Skipisten unterwegs.

27.03.2016, 16:40
AG/red
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