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04.12.2016 - 17:21
Foto: APA/JOHANNES BRUCKENBERGER

Arabische Verkehrssünder fordern Polizei

02.08.2015, 16:08
Überfüllte Fahrzeuge, nicht angegurtete Insassen und Fahrten gegen Einbahnen - diese und viele weitere Verkehrsdelikte beschäftigen derzeit vermehrt die Polizei im Salzburger Raum Zell am See und Kaprun. Verantwortlich für die Anzeigenflut sind auch in diesem Jahr wieder zunehmend arabische Urlaubsgäste. Die Polizei setzt deshalb auf mehr Aufklärung - mit Merkzetteln in arabischer Sprache.

Wie der ORF berichtet, wurden laut Bezirkshauptmannschaft allein im Jahr 2014 um 45 Prozent mehr Strafgelder von arabischen Urlaubern eingenommen. Und auch in diesem Jahr sei die Zahl der Verkehrssünder aus dem mittleren Osten bisher alles andere als zurückgegangen.

Zahlreiche Verkehrssünden

So komme es häufig vor, dass "vielfach zu viele Personen in den Fahrzeugen sitzen, die Leute nicht angeschnallt sind, die Kinder nicht in Kindersitzen sitzen, dass schlecht geparkt wird, Gehsteige zugeparkt sind, gegen die Einbahn gefahren wird und dergleichen", so Bezirkspolizeikommandant Kurt Möschl gegenüber dem ORF.

Die örtliche Polizei und die Wirtschaftskammer setzen nun deshalb auf eine Aufklärungskampagne, um den Urlaubsgästen die österreichischen Verkehrsregeln näher zu bringen. Dafür werden Merkzettel in arabischer Sprache ausgeteilt. Darauf zu lesen ist etwa: "Verkehrszeichen sind zu beachten!", oder "Jedes Kind im Auto muss seinen eigenen Sitzplatz haben."

Ansonsten keine Probleme

Abgesehen von den Verkehrsdelikten gibt es laut Möschl aber keine Probleme mit den arabischen Urlaubern: "Das Unrechtsbewusstsein ist auf alle Fälle vorhanden. Wenn man sie darauf aufmerksam macht, dass sie Fehler gemacht haben, wird meist anstandslos bezahlt", so der Kommandant. "Wir haben keinen Vandalismus, wir haben keine Alkoholexzesse, keine Schlägereien. Die arabischen Urlaubsgäste sind mir sehr angenehm."

02.08.2015, 16:08
red
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