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04.12.2016 - 18:23
Foto: APA/ROBERT PARIGGER (Symbolbild)

20- Jähriger von Lawine erfasst - schwer verletzt

29.01.2014, 15:11
Beim Abgang einer Lawine im freien Skiraum im Salzburger Sportgastein ist am Mittwochvormittag ein 20-Jähriger aus Niederösterreich offenbar schwer verletzt worden. Der Sportler war von den Schneemassen verschüttet worden. Seine gleichaltrige Begleiterin - ebenfalls aus Niederösterreich - konnte ihn aber rasch finden und bergen, sagte Polizeisprecher Ortwin Lamprecht.

Das Pärchen war auf der Variantenabfahrt vom Kreuzkogel ins Weißenbachtal unterwegs. Auf rund 2.000 Metern Seehöhe traten sie im freien Gelände das Schneebrett los, das laut Einsatzleiter Andreas Kandler von der Bergrettung Bad Gastein etwa 250 bis 300 Meter breit und rund 50 Meter lang war. Während der 20- Jährige von den Schneemassen mitgerissen und verschüttet wurde, konnte sich seine Begleiterin an der Oberfläche halten und blieb daher unverletzt.

Freundin befreite Verschütteten

Nach Angaben einer Bergrettungssprecherin soll der Niederösterreicher unter dem Schnee zu liegen gekommen sein, allerdings ragte noch der Rucksack heraus. Die Freundin musste daher nicht lange nach ihrem Begleiter suchen und konnte ihn rasch befreien. Dabei kamen auch zwei Freerider aus Schweden dazu, die bei der Bergung mithalfen. Ursprünglich war man davon ausgegangen, dass auch diese beiden von der Lawine mitgerissen worden waren, dies stellte sich später aber als Irrtum heraus.

Der Niederösterreicher erlitt bei dem Unfall offenbar schwere Kopfverletzungen. Er wurde vom Notarztteam des Rettungshubschraubers Martin 1 versorgt und anschließend in das Krankenhaus Schwarzach geflogen.

Lawinengefahr durch Wind erheblich erhöht

Der betroffene Geländebereich war mit Pulverschnee und Schneeverwehungen durchsetzt. Am Tauernhauptkamm wehte am Vormittag schon ziemlich starker Wind, der die Lawinengefahr erhöht. In Salzburg herrschte am Mittwochmorgen unter 2.200 Metern Seehöhe überwiegend mäßige Schneebrettgefahr, oberhalb davon stufte der Lawinenwarndienst die Gefahr als erheblich ein.

29.01.2014, 15:11
AG/red
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