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10.12.2016 - 10:49
In diesem schmalen Durchgang (kl. Bild) fand das Wodka-Besäufnis statt.
Foto: APA/HELMUT FOHRINGER (Symbolbild), Christian Jauschowetz

14- Jährige kollabiert mit 3,13 Promille im Blut

08.12.2014, 18:30
3,13 Promille! Diese unglaubliche Menge an Alkohol hatte im steirischen Kapfenberg eine erst 14-Jährige im Blut, die sich am Sonntag mit Freunden zum Wodka-Saufen getroffen hatte. Dass die Jugendliche überlebte, verdankt sie einem Fehlalarm in einem nahe gelegenen Großmarkt. Die Polizei rückte aus und fand die Schülerin, kurz bevor sie bewusstlos wurde.

Um 18.20 Uhr ging in dem Großmarkt in der Wienerstraße der Alarm los. Zahlreiche Streifen rückten mit Diensthunden zum vermeintlichen Tatort aus. Wenig später wurde jedoch klar: Es handelte sich um einen Fehlalarm. Im Zuge des Einsatzes entdeckten jedoch zwei Uniformierte in der Nähe des Geschäfts vier Jugendliche, die in einer Unterführung Schutz vor dem Regen gesucht hatten - aber nicht nur das.

"Ein paar Worte hat sie noch gestammelt"

"Wir haben die Leute routinemäßig überprüft und festgestellt, dass sie heimlich Wodka getrunken hatten", berichtet ein erhebender Beamter. "Zwei leere Flaschen sind auf dem Boden gestanden, und einer Jugendlichen war besonders schlecht. Ich hab' sie in den Kofferraum des Dienstautos gesetzt, damit sie nicht auf den Asphalt fällt. Ein paar Worte hat sie noch gestammelt, dann ist sie bewusstlos geworden", so der Polizist.

Die 14- Jährige wurde ins Spital auf die Intensivstation gebracht. Laut Ergebnis der Blutabnahme hatte sie 3,13 Promille intus. Der Fehlalarm und der damit verbundene Polizeieinsatz retteten ihr wohl das Leben. Das Mädchen befindet sich mittlerweile auf dem Weg der Besserung.

Anzeigen für Jugendliche und deren Eltern

Bei einer Freundin (16) sowie einer Bekannten (20), die den Alkohol besorgt hatte, wurden jeweils 1,5, bei einem 14- Jährigen, der relativ wenig getrunken hatte, 0,82 Promille gemessen. Sie alle werden angezeigt, auch die Eltern der Jugendlichen.

08.12.2014, 18:30
Manfred Niederl, Kronen Zeitung/red
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