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24.08.2017 - 10:56
Foto: Matthias Lauber

Feuerwehr- Großeinsatz bei Brand in Autoverwertung

16.12.2013, 13:17
In Edt bei Lambach in Oberösterreich ist am frühen Sonntagmorgen eine enorme Rauchsäule in den Himmel gewachsen – beim Autoverwerter Gebrüder Gratz war in einem Stapel ausrangierter Fahrzeuge Feuer ausgebrochen. 370 Helfer von 24 Feuerwehren waren im Großeinsatz. Laut Sicherheitsexperten bestand keine Umweltgefährdung. Rund 30 Stunden lang waren die Helfer im Einsatz, Montagmittag konnte dann endlich "Brand aus" gegeben werden.

Sonntag früh um 6.58 Uhr heulten im Bezirk Wels- Land die Sirenen los. Binnen weniger Minuten entwickelte sich eine mehrere Hundert Meter hohe schwarze Rauchsäule, die kilometerweit zu sehen war. "Etwa 500 Fahrzeuge, die zur Wiederverwertung abgestellt waren, haben gebrannt. Mit zwei Sachverständigen ließen die Behörden die Einsatzstelle begutachten. Beim Grundwasser gab es keine Bedenken, da das Firmengelände gut abgedichtet ist", berichtet Hans Gibitz von der Bezirkshauptmannschaft Wels- Land.

Die Gefährdung durch die Rauchsäule und die damit in die Luft gelangten Schadstoffe sei von einem Chemiker geprüft worden. Es mussten jedoch keine Maßnahmen getroffen werden. "Allerdings wurde wegen der starken Geruchsbelästigung der Bevölkerung empfohlen, die Fenster vorerst geschlossen zu halten", so Gibitz.

"Wasser aus Traun an Einsatzstelle befördert"

Für die Feuerwehren des Bezirks gab es Großalarm: 370 Florianijünger von 24 Stützpunkten rückten an. Die Helfer arbeiteten von drei Teleskopmastbühnen aus, um das Löschwasser von oben verteilen zu können. "Zum Glück ist in diesem Gewerbegebiet die Wasserversorgung kein Problem, einige Firmen haben Löschwasserbecken. Zusätzlich haben wir auch Wasser aus der Traun an die Einsatzstelle befördert", erklärte Feuerwehr- Pressesprecher Oliver Deutsch.

Sogar Franz Haas, Chef der Welser Staatsanwaltschaft, rückte aus. Er beauftragte das Landeskriminalamt mit der Ermittlung der Brandursache. Während der schwierigen Löscharbeiten wurde die vorbeiführende Bundesstraße für den Verkehr gesperrt, der Feuerwehreinsatz dauerte bis Montagmittag an. Bei dem Schrottverwerter werden jährlich um die 130.000 Tonnen Schrott- und Buntmetall verarbeitet.

16.12.2013, 13:17
Christoph Gantner, Kronen Zeitung/AG/red
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