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22.08.2017 - 14:20

Strom bis 2015 zu 100 % aus Öko- Energie- Trägern

18.02.2010, 12:02
In Niederösterreich soll der Strom bis 2015 zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen produziert werden – es handle sich um eine "klare Strategie", betonte Landesrat Stephan Pernkopf (VP) am Donnerstag. "Und das schaffen wir", fügte er in einem Pressegespräch unter dem Hinweis, dass der Anteil aktuell bei 89 Prozent liege, hinzu. Vom Bund forderte Pernkopf, eine "Energiestrategie auf den Tisch" zu legen.

"Wir wollen als erstes Bundesland zu 100 Prozent sauberen Strom", das Ziel könne durch Energiesparen, konsequenten Ausbau erneuerbarer Energie sowie die Forcierung der Energieberatung erreicht werden, zeigte sich der Landesrat überzeugt. Den ersten Punkt betreffend richtete er auch einen Appell an die Eigenverantwortung der Bevölkerung. Von den derzeit 89 Prozent erneuerbarer Energie an der Stromproduktion würden jedenfalls 66 Prozent durch Großwasserkraft und 23 Prozent durch Wind, Biomasse, Kleinwasserkraft, Biogas sowie Photovoltaik aufgebracht.

Pernkopf fordert Energiewende ein

"Wir brauchen eine Energiewende", betonte Pernkopf einmal mehr. Weil es um Energiesicherheit und - unabhängigkeit für Österreich gehe, sieht er auch den Bund gefordert. Es müsse mehr Geld für erneuerbare Energie zur Verfügung stehen und außerdem beim Ökostrom die Deckelung von 21 Millionen Euro fallen. "Vorausschauend handeln" sei gefragt, immerhin würden begrenzte Ressourcen immer teurer werden.

Als neue Initiative des Landes Niederösterreich kündigte Pernkopf am Donnerstag außerdem die Förderung von Elektrofahrrädern an. Die Unterstützung werde 20 Prozent der Investitionskosten – maximal 300 Euro – betragen. Die Energie für die Fahrräder soll vor allem an Photovoltaik- Modulen getankt werden.

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