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23.08.2017 - 00:47
Foto: Westbus/Ludwig Schedl

Westbahn zieht sich aus Bus- Geschäft zurück

06.12.2016, 15:30

Die Westbahn, mit dem Großaktionär Hans Peter Haselsteiner privater Konkurrent der ÖBB, zieht sich aus dem Geschäft mit dem Bustransport zurück. Die Westbahn- Mutter Rail Holding AG hat ihren 49- prozentigen Anteil an der Westbus GmbH an Blaguss verkauft. Blaguss hielt schon bisher die Mehrheit an dem Joint Venture und wird damit alleiniger Inhaber und Betreiber, hieß es am Dienstag.

Die 2011 gegründete Westbus GmbH hat bisher auf den Strecken Wien - Klagenfurt, Linz - Graz und Linz - Prag Fernbus- Verbindungen angeboten und dabei seit 2011 in Summe rund 850.000 Passagiere befördert. Seit der Liberalisierung des Fernbus- Marktes in Deutschland 2013 starteten aber neue Anbieter wie FlixBus, ADAC Postbus, Megabus bzw. in Österreich die ÖBB- Tochter Hellö, wodurch sich Westbus immer größerer Konkurrenz gegenübersah. Die Deutsche Bahn hat sich bereits aus dem Busgeschäft zurückgezogen.

Konzentration auf Kernkompetenzen

Nun wollen sich die Westbahn auf das Bahngeschäft und Blaguss auf das Busgeschäft konzentrieren. Blaguss ist auch Partner der deutschen FlixBus, die laut eigenen Angaben in kürzester Zeit zum Marktführer aufgestiegen ist.

An der Westbahn halten über die Rail Holding AG die Haselsteiner- Privatstiftung 49,9 Prozent, die Augusta Holding 32,7 Prozent und die französische Staatsbahn SNCF 17,4 Prozent. 2015 wurden mit sieben Doppelstocktriebfahrzeugen rund 3,5 Millionen Zugkilometer gefahren und dabei rund 4,8 Millionen Passagiere befördert. Erstmals einen operativen Gewinn gab es 2015. 2017 sollen zehn weitere Garnituren dazukommen.

Das seit 1929 tätige Familienunternehmen Blaguss macht mit rund 1350 Mitarbeitern mehr als 165 Millionen Euro Umsatz mit Standorten in Österreich, Ungarn, Tschechien, Slowakei und Deutschland. Blaguss betreibt auch den Vienna International Busterminal in Wien mit mehr als zwei Millionen Passagieren jährlich.

Redaktion
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