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22.08.2017 - 00:14
Trump und Trudeau reichen einander demonstrativ die Hände.
Foto: ASSOCIATED PRESS

Trump und Nachbar Trudeau demonstrieren Einigkeit

13.02.2017, 22:52

Trotz unterschiedlicher Auffassungen etwa in der Einwanderungspolitik oder beim Freihandelsabkommen NAFTA haben der kanadische Premier Justin Trudeau und US- Präsident Donald Trump bei ihrem Treffen im Weißen Haus am Montag Einigkeit und Harmonie demonstriert. "In gefährlichen Zeiten wie diesen ist es wichtiger als jemals zuvor, unsere Allianz zu stärken", sagte Trump. Trudeau betonte: "Kanada und die USA werden einander immer die wichtigsten Partner bleiben."

Besonders emotionale Töne schlug Trump an, als er auf die gemeinsame Geschichte der beiden Nachbarstaaten bezogen erklärte: "Wir haben zusammen Blut vergossen." Mit Blick auf den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat fügte er hinzu: "Die USA sind Kanada für seinen Beitrag zur Anti- IS- Koaliton zutiefst dankbar."

"Millionen von Arbeitsplätzen hängen an unserer Partnerschaft"

Das gemeinsame Fazit nach dem Treffen der beiden: Die Beziehungen sollten vertieft werden, schließlich hingen "Millionen amerikanischer und kanadischer Arbeitsplätze an unserer Partnerschaft", so Trump und Trudeau. Einzig bei der Zukunft von NAFTA wichen die Aussagen der beide Regierungsvertreter voneinander ab. Während Kanadas Premier meinte, man müsse den freien Fluss von Waren und Dienstleistungen aufrechterhalten, lautete der knappe Kommentar des US- Staatschefs, man werde die Handelsbeziehungen "optimieren". Details nannte Trump nicht.

Trump und Trudeau auf dem Weg zur Pressekonferenz
Foto: AFP

Kanada will an der gemeinsamen Handelspartnerschaft NAFTA festhalten, Trump will sie möglichst lösen, hat dabei aber speziell den Partner Mexiko im Blick. Trump sagte, die Situation mit Kanada sei viel weniger ernst als die an der südlichen Grenze.

Ein weiteres Händeschüttel-Foto
Foto: AFP
Ivanka Trump im Gespräch mit Trudeau während einer Diskussion über Frauen als Unternehmer
Foto: AFP

Trudeau: "Werden weiterhin Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen"

Zum Thema Einwanderung sagte Trudeau: "Wir setzen unsere Politik der Offenheit fort, ohne Sicherheit aufs Spiel zu setzen. Wir werden weiterhin Flüchtlinge aus Syrien bei uns willkommen heißen." Es sei nicht seine Aufgabe, die USA zu belehren, wie man regiere. Kanada teilt mit den USA eine mehrere Tausend Kilometer lange Grenze. Trumps geplante Abschottungspolitik wird beim nördlichen Nachbarn mit Argwohn und Kritik verfolgt.

Kanadas Premier Trudeau bei der Begrüßung syrischer Flüchtlinge am Flughafen von Toronto
Foto: AP

In der gemeinsamen Erklärung Trumps und Trudeaus wird die Grenzsicherheit als eines der obersten Ziele genannt. Außerdem werden die Erfolge von Vorab- Sicherheitsüberprüfungen betont. Beide Länder wollen ihre Maßnahmen an ihrer Grenze ausbauen. Trump sagte, die Nordgrenze zu Kanada sei zwar sicher, aber man könne niemals ganz sicher sein. Der Frage, ob er syrische Flüchtlinge als Sicherheitsrisiko empfinde, etwa wenn sie aus Kanada einreisten, wich Trump aus.

Unter Trudeau hat das Land bisher 40.000 syrische Flüchtlinge aufgenommen. Trudeau sagte, Sicherheit und Einwanderung müssten gut zusammenpassen und auch mit den eigenen Werten vereinbar sein: "Freie offene Gesellschaften, die gleichzeitig sicher sind."

Redaktion
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