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25.06.2017 - 08:18
Foto: APA/WERNER KERSCHBAUMMAYR, foto-kerschi.at / Video: Fotokerschi.at, krone.tv

Flammeninferno auf der A1 - Polizisten als Retter

13.12.2016, 11:37

Feuerball mitten auf der Westautobahn in Oberösterreich: In der Nacht auf Dienstag ist ein Lastwagen gegen die Leitschiene geprallt und daraufhin in Flammen aufgegangen. Der 37- jährige Lenker konnte sich trotz seiner Verletzungen gerade noch rechtzeitig aus dem Führerhaus befreien. Zu Hilfe eilende Polizisten brachten den Serben zügig aus dem Gefahrenbereich.

Wie der Berufskraftfahrer selbst angab, hatte er gegen 2.30 Uhr auf der Fahrt Richtung Salzburg auf Höhe der Abfahrt zur A7 nach einem Stück Schokolade gegriffen.

Die Polizisten Franz Rockenschaub (53) und Christoph Neuhauser (27) wurden zu Rettern.
Foto: APA/WERNER KERSCHABAUMMAYER, foto-kerschi.at

Genau dieser Moment der Unachtsamkeit dürfte dem Lenker Sekunden später zum Verhängnis geworden sein: Das Schwerfahrzeug touchierte bei voller Fahrt den Fahrbahnteiler, die Leitschiene und die Lärmschutzwand. Anschließend ging der mit Soja beladene Lkw in Flammen auf.

Foto: APA/FOTOKERSCHI.AT/KERSCHBAUMMAYR

Serbe am Kopf verletzt

Der Serbe, der bei dem Unfall eine stark blutende Wunde am Kopf erlitten hatte, befreite sich aus dem Führerhaus. Eine Polizeistreife der Autobahnpolizeiinspektion Haid bemerkte den Brand und machte sich sofort auf den Weg zur Unfallstelle. Dort angekommen kam den Beamten Franz Rockenschaub (53) und Christoph Neuhauser (27) bereits der verletzte Lenker zusammen mit zwei Ersthelfern am Pannenstreifen entgegen. Die Polizisten brachten den Verletzten in Sicherheit und versorgten seine Kopfwunde. Der 37- Jährige wurde anschließend mit der Rettung ins Krankenhaus eingeliefert und stationär aufgenommen.

Foto: laumat.at/Matthias Lauber

Kilometerlanger Rückstau im Frühverkehr

Indes rückten drei Feuerwehren an und löschten den brennenden Lkw. Die Zugmaschine wurde völlig zerstört. Für die Bergungsarbeiten wurde ein Fahrstreifen gesperrt. Der andere blieb zwar frei, durch den Flaschenhals bildete sich aber im Frühverkehr ein enormer Stau, der gegen 8 Uhr rund acht Kilometer lang war. Die Bergung des Lastwagens war zu diesem Zeitpunkt nach wie vor im Gang. Auch die Abfahrt zur A7 war vorübergehend gesperrt, hier bildete sich ein Rückstau bis zur Anschlussstelle Asten.

Foto: laumat.at/Matthias Lauber

Redakteurin
Charlotte Sequard-Base
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