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26.04.2017 - 03:40
Foto: Gerhard Bartel

Bub (2) blieb bei Brand alleine zurück - gerettet

10.02.2017, 12:26

Schockmoment am Donnerstagnachmittag in einem privat geführten Kindergarten im Wiener Bezirk Brigittenau: Plötzlich ging der Sicherungskasten in Flammen auf, binnen Sekunden breitete sich das Feuer auf das Gebäude aus. Die Pädagoginnen brachten 28 Kinder in Sicherheit, doch ein zweijähriger Bub blieb zurück. Der Kleine wurde erst von den Einsatzkräften der Feuerwehr unter einer Decke versteckt entdeckt.

Gegen 14.20 Uhr alarmierte die Leiterin des Kindergartens die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Wien zu der Einrichtung in der Pappenheimgasse. Als die Feuerwehr am Brandort eintraf, war das Gebäude bereits evakuiert worden. Die Kindergärtnerin hatte ihre Schützlinge ins Freie gebracht, der Zweijährige sei jedoch noch einmal zurückgerannt. Als ihr das Fehlen des Kindes auffiel, teilte sie dies den Einsatzkräften sofort mit.

Kind unter Decke entdeckt

Gleichzeitig starteten die Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz mit dem Löscheinsatz sowie der Durchsuchung des Kindergartens. "Dabei entdeckten sie das Kind, das sich unter eine Decke versteckt hatte", so Lukas Schauer von der Berufsfeuerwehr Wien gegenüber krone.at. Die Männer schnappten sich den Buben und brachten ihn ins Freie. "Von dort aus wurde er von der Rettung mit Verdacht auf eine leichte Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht", weiß Corina Had, die Sprecherin der Berufsrettung Wien.

Dort konnte glücklicherweise rasch Entwarnung gegeben werden: "Der Bub ist völlig gesund und durfte schon am Donnerstag wieder das Spital verlassen", so Christoph Mierau vom Krankenanstaltenverbund.

Kinder von Rettung in K3 versorgt

Die übrigen Kinder sowie deren Betreuer wurden während der Dauer des Einsatzes im K3 der Berufsrettung untergebracht. "Die Kinder hatten ja keine Jacken an. In dem Bus konnten wir sie warmhalten und schauen, dass es ihnen gut geht", so Had.

Laut Polizei dürfte es zu dem Feuer aufgrund eines Kabelbrands im Sicherungskasten gekommen sein.

Redakteurin
Charlotte Sequard-Base
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