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23.04.2017 - 18:46
Foto: APA/CONNY DE BEAUCLAIR, http://www.wienbibliothek-digital.at

Die verrückte Welt des Stefan Weber

09.11.2008, 17:04
"Anarchie & Alltag" gibt es dieser Tage im Internet zu entdecken. Und zwar in einer einzigartigen Online-Ausstellung über die österreichische Punklegende Drahdiwaberl. Eine Band, in der schon lange vor Slipknot Masken getragen wurden und deren Shows oftmals Horror- und auch Pornofilme in den Schatten stellten. Bandleader Stefan Weber höchstpersönlich erwartet den Besucher im virtuellen Drahdiwaberl-Museum.

Die Vorgeschichte zur interaktiven Schau: Die Wiener Stadt- und Landesbibliothek hat vor sechs Jahren Teile des Archivs von Drahdiwaberl- Bandleader Stefan Weber für ihre Handschriftensammlung erworben. Fotos, Zeitungsausschnitte, bekritzelte Konzertankündigungen, Regiemanuskripte für Drahdiwaberl- Shows und Tagebuch- artige Notizzettel mit Anekdoten; sechs dicke Ordner, die die Geschichte der exzessivsten Band Österreichs von 1969 bis 1981 dokumentieren.

Für gewöhnlich finden Teile solcher Handschriftensammlungen Platz in allen möglichen Ausstellungen, bei entsprechender Besonderheit gibt's vielleicht sogar eine eigene Schau. Aus Stefan Webers Archiv eine herkömmliche Ausstellung zu kurieren, wäre nicht nur schwierig, sondern wohl unmöglich gewesen. Die Bilder bedürfen vielfach einer Erklärung und jemandem, der das Gezeigte in einen Kontext bringen kann. Kurator Walter Gröbchen wählte daher eine völlig neue Präsentationsform, bei der Weber selbst jeden Besucher einzeln durch das Drahdiwaberl- Museum führen kann: eine virtuelle Ausstellung im Internet. Auf der Website der tatsächlich nur online stattfindenden Schau "Drahdiwaberl: Anarchie & Alltag 1969 - 1981" finden sich sechs Themenblöcke, in denen je 25 Objekte gezeigt werden - aus dem Off von Weber kommentiert. Der heute 62- jährige Bürgerschreck und Gymnasium- Professor berichtet von den exzessiven Bühnenshows, erzählt etwa beim Themenblock "Medien", wie er mit dem damaligen "Krone"- Adabei kleine Kriege ausfocht, und gibt dem Besucher einen tiefen Einblick in seine verrückte, bizarre Welt. Ein bedeutendes Stück österreichischer Musikgeschichte kann man hier mithilfe des Internets entdecken.

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